Im abgelaufenen Jahr 2020 erreichte Esker einen Umsatz von 112,3 Mio. Euro, also 9 Prozent mehr als die 104,2 Mio. Euro Umsatz 2019. Ähnlich wie zum Ende des dritten Quartals konnten auch im vierten Quartal zahlreiche Verträge erfolgreich abgeschlossen werden. „Nach einer abwartenden Phase im Zusammenhang mit den ersten Lockdown-Maßnahmen zeigten Unternehmen ein starkes Interesse an Automatisierungslösungen, die deutliche Produktivitätssteigerungen für Finanzen und Kundendienst bieten und es ermöglichen, den Betrieb aufrechtzuerhalten, wenn der Großteil der Mitarbeiter von zu Hause aus arbeitet“, heißt es in der Pressemitteilung.
Der kumulierte Wert der neuen, 2020 abgeschlossenen Verträge (Buchungen) stieg im Vergleich zu 2019 um +17 Prozent und beläuft sich auf 34 Mio. Euro. Esker erwartet, dass das Betriebsergebnis ähnlich wie 2019 ausfallen wird. Geringere Marketing- und Reisekosten in Kombination mit einem langsameren Anstieg der Mitarbeiterzahlen gleichen die Auswirkungen der Pandemie auf das Umsatzwachstum aus. Die kontrollierten Wachstumsstrategien haben es dem Unternehmen ermöglicht, seine finanziellen Ergebnisse stabil zu halten und gleichzeitig die technischen und kommerziellen Investitionen zu intensivieren, um ein nachhaltiges Wachstum in den kommenden Jahren zu gewährleisten.
Das Barguthaben von Esker belief sich zum 31. Dezember 2020 auf 44,9 Mio. Euro. Die Netto-Cash-Lage (30,7 Mio. Euro im Vergleich zu 20,2 Mio. Euro zum 31. Dezember 2019) und ein Bestand von rund 140.000 sofort verfügbaren Aktien geben dem Management die nötigen finanziellen Mittel an die Hand, um die Strategie eines schnelleren organischen Wachstums durch externe Maßnahmen weiter zu verfolgen.
Esker ist ein weltweit aktiver Anbieter cloud-basierter Software zur Automatisierung von Dokumentenprozessen und unterstützt Finanz- und Kundendienstabteilungen bei der digitalen Transformation ihrer Zyklen in den Bereichen Order-to-Cash (O2C) und Procure-to-Pay (P2P). Die Software-Produkte des 1985 gegründeten Unternehmens werden weltweit von mehr als 600.000 Nutzern in über 6.000 Unternehmen eingesetzt. Die Kunden werden von Partnern und über eigene Niederlassungen in Nord- und Lateinamerika, Europa und im Asien-Pazifik-Raum unterstützt, wobei sich deutsche Standorte in München und Ratingen befinden. In 14 Ländern sind rund 750 Mitarbeiter beschäftigt.
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