Interview mit Martina Fiddrich, Leiterin des Geschäftsbereichs Mittelstand der IBM

„Essentiell ist die Wahl des richtigen Partners“

IBM feiert 25 Jahre AS/400 - DV-Dialog nahm den 25. Geburtstag der AS/400 zum Anlass für ein Interview mit Martina Fiddrich, Leiterin des Geschäftsbereichs Mittelstand in Deutschland, Österreich und der Schweiz bei IBM Deutschland.

  • Martina Fiddrich ist Leiterin des Geschäftsbereichs Mittelstand in Deutschland, Österreich und der Schweiz bei IBM Deutschland.

    Martina Fiddrich ist Leiterin des Geschäftsbereichs Mittelstand in Deutschland, Österreich und der Schweiz bei IBM Deutschland.

Mit Geschenken und Produktnews feiert IBM in diesen Tagen das silberne AS/400-Jubiläum. Am 21. Juni 1988 um 14 Uhr hatte IBM-Manager Bernhard Dorn in der Mainzer Rheingoldhalle die lang erwartete AS/400 angekündigt. Dorn sprach damals zu Recht von einem „Urknall“, war es doch die Geburtsstunde einer neuen Serverwelt. Die Produktidee – Hardware, Betriebssystem, Datenbank und zentrale Funktionen wie Kommunikation und Sicherheit in einer Serverplattform vollständig integriert – entwickelte sich zu einer der größten Erfolgsgeschichten der Computerbranche, mit überzeugten IT-Chefs als Kunden und innovativen Softwarehäusern als langjährigen Partnern.

Heute gibt rund um den Globus mehr als 150.000 Unternehmen und Behörden, die mit der AS/400 und einem ihrer Nachfolgemodelle iSeries, System i oder Power System arbeiten, erklärte Power Sales Leader Rick Newman Anfang Januar im Titel­interview mit DV-Dialog. Die Kunden können sich über „Geburtstagsgeschenke“ freuen, die IBM in diesen Tagen lanciert, wie etwa die „Anniversary Edition“ oder den Lizenztransfer des Betriebssystems für einen symbolischen Dollar auf Power7-Hardware. Vor allem dieses Angebot dürfte IT-Chefs freuen, die noch mit der alten Version V5R4 arbeiten, deren reguläre Wartung Ende September eingestellt wird.

Es gibt aber auch viele Produktnews im Juni, etwa ein Update des Technology Refresh 6 für IBM i 7.1 mit einer plattformunabhängigen Java-Lösung in der Produktfamilie IBM i Access für den 5250-Zugriff von Linux- oder Apple-Clients. Vor allem aber unterstützt IBM i mit dem Update des TR6 die IBM-Speicher SAN Volume Controller (SVC), Storwize V7000 und V3700 nun auch nativ – ergänzend zur bisherigen Anschlussmöglichkeit über den virtuellen I/O-Server (VIOS). Das erlaubt günstige neue Speicheroptionen im Mittelstand. Ebenfalls ab Juni bietet IBM erstmals IBM i Edition for Pure Flex, aber auch den Lizenztransfer des IBM-i-Betriebssystems bei Bestellungen eines neuen Pureflex-Systems oder einen IBM Power 710 Express Server mit nur zwölf (statt 36) Monaten Garantie; den gibt es übrigens nur in Deutschland und in den USA.

DV-Dialog nahm den 25. Geburtstag der AS/400 zum Anlass für ein Interview mit Martina Fiddrich, Leiterin des Geschäftsbereichs Mittelstand in Deutschland, Österreich und der Schweiz bei IBM Deutschland.

Frau Fiddrich, die AS/400 feiert in diesen Tagen ihren 25. Geburtstag. Was hat diese Mittelstandsmaschine zu einem derart langlebigen Erfolgsschlager gemacht?
Martina Fiddrich:
Das Konzept der AS/400 hat von Anfang an die Bedürfnisse ihrer Zielgruppe getroffen: einfache Implementierung und Administration durch enge Integration von Hard- und Software, Hochverfügbarkeit und extreme Zuverlässigkeit sowie höchste Sicherheit. Wer auf die AS/400 und die Nachfolgemodelle eServer iSeries, System i und heute IBM i auf einem Power System gesetzt hat, musste sich vor 25 Jahren und auch heute keine Sorgen machen, denn der Rechenzentrumsbetrieb läuft entspannt ab, ohne ungeplantes Einspielen von kritischen Security Patches. Viele Kunden sprechen von einem ununterbrochenen Betrieb über Jahre hinweg – ohne Abstürze. Auch mit 25 Jahren ist die AS/400 jung geblie­ben, da wir diese Plattform stetig weiterentwickeln. Ich glaube, man kann zu Recht sagen, dass dieses Systemkonzept offen für Neues ist und stets auf dem neuesten Stand der Technik.

Als Software-Expertin müsste Ihnen doch das Herz aufgehen angesichts der absoluten Stabi­lität der Schnittstellen dieser Serverplattform, die ein langfristig tragfähiges Fundament für die Anwendungssysteme bildet und somit eine sehr große Investitionssicherheit verspricht.
Fiddrich:
Der Mittelstand rechnet sicherlich mit sehr spitzem Bleistift und wägt gerade bei IT-Entscheidungen genau Kosten und Nutzen ab. Dabei spielt auch die Zukunftssicherheit eine wesentliche Rolle – einmal unter technischen Aspekten, einmal unter dem Anbieteraspekt. IBM mit ihrer detaillierten Roadmap und ihren ISVs hat in allen Punkten bewiesen, dass IBM i eine Zukunft hat. ISVs bieten weltweit Tausende industriespezifische Lösungen für IBM i an und entwickeln diese weiter. Der Kunde hat also eine große Auswahl, die jede seiner Bedürfnisse abdecken sollte: von ERP-Lösungen über HR-Lösungen bis zu mobilen Anwendungen ist alles dabei.

Die Stabilität bestens bewährter Software verführt Mittelständler aber auch dazu, ihre Anwendungssysteme lange nicht anzutasten oder gar abzulösen, weil technisch dazu keine Notwendigkeit besteht. Welche Vorgehensweise empfehlen Sie Mittelständlern, die ihre IT funktional und ergonomisch auf dem Stand der Technik halten wollen?
Fiddrich:
Zunächst einmal ist IT kein Selbst­zweck – vor allem nicht im Mittelstand –, sondern muss immer den Geschäftszweck unterstützen. Wie vor jeder Entscheidung sollte man eine detail­lierte Soll-Ist-Analyse erstellen und dann verschiedene Lösungen mit dem jeweiligen Kostenrahmen anschauen. Das kann im Einzelfall ein reiners Software-Update sein oder ein kompletter Systemwechsel, abhängig von den jeweiligen Anforderungen. Will ein mittelständisches Unternehmen beispielsweise seine Marketingaktivitäten stärker fokussieren und dazu Social-Media-Analysen einsetzen, kann es dies als Cloud-Service bei einem Dienstleister beziehen oder als neue Lösung dazukaufen.

Wo sehen Sie die typischen Auslöser für Projekte zur Modernisierung und Konsolidierung der IT-Infrastruktur mittelständischer IBM-Anwender?
Fiddrich:
Ich sehe hier mehrere Trends: zum einen erzeugt die zunehmende Digitalisie­rung, Vernetzung und Mobilität enorme Datenmengen, die verwertet werden müssen. Zum anderen hat sich die Schnelligkeit erhöht, mit der Unternehmen am Markt auf Änderungen reagieren müssen. Dabei spielt auch das geänderte Konsumentenverhalten eine Rolle: Der Kunde ist in den Mittelpunkt gerückt und erwartet eine entsprechend individuelle Betreuung, die wiederum eine Digitalisierung des Front Office als Kundenschnittstelle voraussetzt. Auch Mittelständler stehen im weltweiten Wettbewerb und müssen ihre IT so aufstellen, dass sie die Geschäfts­anforderungen optimal unterstützen. Je nach anfallender Last müssen Unternehmen dann ihre IT-Infrastruktur anpassen.

Wie würden Sie den Stand der IT bei AS/400-Anwendern im Vergleich mit dem Durchschnitt des Mittelstandes charakterisieren?
Fiddrich:
IBM i auf Power Systems ist eine höchst moderne Infrastruktur – die integrative Natur von IBM i ermöglicht Funktionen, die woanders gar nicht möglich wären. Beispielsweise können wir dank der engen Verzahnung von Datenbank und Betriebssystem manche Aufgaben im Bereich Business Analytics schneller und kostengünstiger erledigen als mit allen anderen Tools. Ähnliches gilt beim Thema Cloud Computing: Gerade die Zuverlässigkeit macht die Power Systeme zur Plattform der Wahl in der Cloud. Alles zusammengenommen denke ich, dass Anwender von IBM i auch sonst einen hohen technischen Standard haben.

Welche Rolle spielen Standards in der IT des Mittelstandes, dessen Stärken gerade Schnelligkeit, Flexibilität, Vielseitigkeit und Heterogenität sind? Welche Standards sind wichtig?
Fiddrich:
Ohne Standards kann es keinen schnell Austausch von Informationen geben. Gerade in der sehr heterogenen IT-Welt mittelständischer Unternehmen ist es wichtig, dass die verschiedenen Systeme miteinander problemlos kommunizieren können. Anderenfalls würde ein ERP-System ja nicht mehr funktionieren, wenn ein Anbieter oder Zulieferer sein Warenwirtschaftssystem ändert und die Schnittstellen nicht mehr kompatibel sind. Oder nehmen Sie das aktuelle Beispiel Cloud Computing – ohne standardisierte Schnittstellen kann es keine flächendeckende Verbreitung geben. Damit das nicht der Fall ist, setzt IBM seit langem auf offene Standards und Open-Source-Software. So sind wir bereits Anfang 2012 der Open Stack Foundation für offene Standards in der Cloud beigetreten und haben unsere Cloud-Referenz-Architektur in die Open Group übergeben.

Wie wichtig ist heute schon das Cloud Computing für den Mittelstand?
Fiddrich:
Cloud Computing ist gerade für kleine und mittelständische Unternehmen von wachsender Bedeutung, denn sie können so der stetigen Neuausrichtung und Anpassung an IT-Anforderungen begegnen. Die Zahl der Mittelständler in der Cloud steigt kontinuierlich, wobei wir sich verändernde Motive für den Einsatz sehen: Ein Ziel bleiben Kosteneinsparungen, sei es durch die Nutzung eines PublicCloud-Modells und Einsparungen der Lizenz­gebühren oder durch die verbesserte Auslastung der hauseigenen Ressourcen durch eine punktgenaue Bereitstellung. Das Know-how liegt dabei in den Händen des Cloud-Dienstleisters, während sich der dynamisch wachsende Mittelständler ganz auf sein Kerngeschäft konzentrieren kann. Doch noch etwas anderes gewinnt an Bedeutung. Unser Motto „Rethink IT – Reinvent Business“ bringt es auf den Punkt: Es ist der Wandel des Cloud Computings von einem reinen Bereitstellungsmodell für IT hin zu einem Transformations­treiber. Innovation und die Erschließung neuer Geschäftsmodelle können analog flexibel und schnell in neuen Diensten aus der Cloud widergespiegelt werden. Cloud Computing kann genau das Potential enthalten, das ein Unternehmen von dem Wettbewerb differenziert.

Viele Mittelständler stehen der Cloud noch skeptisch gegenüber. Welche Bedenken sind berechtigt, welche unbegründet?
Fiddrich:
Laut einer Bitkom-Umfrage ist zwar der Anteil an Cloud-affinen IT-Beauftragten gestiegen, aber auch der Anteil der Skeptiker. Da sind zum einen Fragen zum Datenschutz und zur Informationssicherheit oder auch zum Abrechnungsmodell offen. Zum anderen gibt es Berührungsängste, weil die Vorteile eines Unternehmens durch die Cloud sehr individuell sind und sich nicht verallgemeinern lassen. All dies führt dazu, dass eine holistische Sicht auf das Cloud-Modell noch fehlt und Weiterentwicklungen innerhalb des Cloud-Modells erst gar nicht wahrgenommen werden.
Bedenken hinsichtlich Cloud Computing sind nicht falsch – im Gegenteil, sie fördern die Auseinandersetzung mit dem Thema und die Geduld, den richtigen Cloud-Dienstleister zu wählen. Einen Anbieter, der all diese offenen Punkte ausräumen kann – angefangen bei Sicherheit über Bedenken hinsichtlich der Systemintegration bis hin zu fehlenden Vorteilen.

Was tut denn IBM, um diese Bedenken – bei IT-Leitern, aber auch noch bei manchen Partnern und Softwarehäusern – auszuräumen?
Fiddrich:
Cloud Computing ist in allen Unternehmensbereichen der IBM ein wichtiges The­ma – bei Beratung, Hardware, Software oder Services. Es muss unser Ziel sein, auf die genannten Bedenken individuell einzugehen und diese zu entkräften. Das fängt bei dem Thema Sicherheit an. Unser Unternehmen tätigt weltweit Milliardeninvestitionen, um Cloud Computing noch sicherer zu machen und das Risikomanagement sowie Compliance-Anforderungen unserer Kunden individuell zu unterstützen.
Zweitens adressieren wir das Thema Rechtslage und Datenschutz mit unserer Initiative „City Cloud“, die wir zusammen mit unseren Partnern ins Leben gerufen haben. Vor allem mittelständische Unternehmen wollen genau wissen, wo ihre Daten gelagert werden. Mit einem IBM-Geschäftspartner haben sie einen lokalen Ansprechpartner auf Augenhöhe.

Desweiteren verdeutlichen wir mit Best Practices aus dem Mittelstand die Vorteile von Cloud Computing. Die Public Cloud eines großen Anbieters ist oftmals besser geschützt gegen Angreifer, Datendiebstahl, Viren oder fehlerhafte Anwendungen als eine selbst betriebene private Cloud in einem Unternehmen, dessen Kernkompetenz nicht IT ist. Lassen Sie mich ein Beispiel nennen: Die Telecomputer GmbH ist spezialisiert auf IT-Services für öffentliche Verwaltungen. Anfang des Jahres haben sie die Kfz-Verwaltung in die IBM SmartCloud in Ehningen ausgelagert. Hier lagern die sensitiven Daten sicher und compliant – bei höherer Flexibilität und schnelleren Reaktionszeiten auf Kundenanforderungen.

Drittens sollten die Vorteile von Cloud Computing individuell mit dem Kunden erarbeitet werden. Um den maximalen Nutzen aus Cloud-Dienstleistungen zu ziehen, stehen die Möglichkeiten von IT aus der Cloud am Anfang eines jeden Kundengesprächs. „Rethink IT – Reinvent your Business“ heißt für uns, dass wir zunächst mit dem Kunden über seine Geschäftsprozesse und Herausforderungen sprechen. Wir definieren mit ihm die Ziele, die mit dem Einsatz von Cloud Computing erreicht werden sollen, und welche Geschäftsprozesse sich dafür eignen. Die Daten werden dann entweder in eine Public, Private oder auch Hybride Cloud ausgelagert. So machen wir die Vorteile von Cloud Computing für die individuellen Bedürfnisse des Kunden sichtbar.

Mit den Pure Systems hat IBM vor einem Jahr eine neue Systemgeneration für das Cloud Computing vorgestellt, bei der gern von „AS/400 Reloaded“ die Rede ist. Wo ­sehen Sie Gemeinsamkeiten, wo die größten Unterschiede zur AS/400? Was sind die ­Alleinstellungsmerkmale beziehungsweise die größten technischen Vorteile?
Fiddrich:
Die Pure Systems führen den Integra­tionsgedanken der AS/400 in mehrerer Hinsicht weiter. Im Konzept dieser Systemfamilie finden sich viele Komponenten wieder, die bereits die ersten AS/400-Systeme ausgezeichnet haben. Zum einen sorgt die integrierte Hard- und Software in der Pure-Systems-Familie – vor allem bei Pure Application und Pure Data – für eine schnelle Implementierung und Inbetriebnahme von Unternehmenslösungen. Auch dahingehend sind die Pure Systems eng mit der AS/400 verwandt: Über 200 ISVs haben ihre Beratungsexpertise und ihr Know-how in so genannte „Patterns of Expertise“ gepackt, mit denen sich die Anwendungen auf einem Pure System schneller installieren und konfigurieren lassen als jemals zuvor. Auch der Betrieb wird weitestgehend automatisiert – und zwar über die Plattformgrenzen hinweg. Das Konzept der Expert-Integrated-Systems ist hochinteressant für alle Unternehmen mit heterogenen IT-Infrastrukturen.

Die IT-Infrastruktur ist ja nur Mittel zum Zweck des Betriebs von IT-Anwendungen. Hier pusht IBM neue Anwendungen wie „Big Data“ oder „Social Business“. Gibt es hierfür schon Einsatzfelder im Mittelstand?
Fiddrich:
Mittelständler unterscheiden sich hier kaum von Großunternehmen – alle stehen im globalen Wettbewerb und müssen schnell auf Anforderungen reagieren. Neue Anwendungen wie Cloud Computing, mobile Lösungen oder Social Business eröffnen neue Möglichkeiten für Unternehmen; zum Beispiel ergeben sich mit Big Data Analytics neue Optionen in der Kundenansprache. Das haben viele unserer mittelständischen Kunden erkannt. Sie sehen ein smartes, umfassendes  Datenmanagement zunehmend auch als entscheidende Voraussetzung, um Beziehungen mit Kunden und Geschäftspartnern weiter auszubauen und ihr Geschäft zu planen. Anwender sind z.B. das Audio-Elektronik-Unternehmen Beyerdynamic, das mit unserer Lösung seine globale Produktions- und Vertriebsplanung ausbaut. Oder Derby Cycle: Der nach Umsatz größte deutsche Fahrradhersteller hat nun dank „Business Intelligence“ von IBM eine Gesamtsicht auf alle Geschäftszahlen, kann so auf Markttrends schnell reagieren und seinen Fachhandel entsprechend bedienen.

Stichwort Mobile Computing: Wo lohnt es sich für Mittelständler besonders, hier ein „early adopter“ zu sein?
Fiddrich:
Mobile Computing ist ebenso wie Big Data eine Entwicklung, der sich ein Unternehmen nicht verschließen kann. Bereits 2011 gab es erstmals mehr Smartphones und Tablets als PCs! So ist es erklärtes Ziel, für mittelständische Unternehmen – so unsere CEO-Studie für Mittelstand – Dienstleistungen, Informationen und Produkte noch mehr über mobile Vertriebs­kanäle anzubieten als bisher. Ein Markt für den Mittelstand, der bis 2016 ein Volumen von mehr als 30 Mrd. Dollar ausmachen wird.  Das hat vielfältige Implikationen: Es bedeutet für Unternehmen Mobilität und Flexibilität, nämlich das jeder immer und überall Zugriff auf die für ihn notwendigen Informationen hat. Dies beschleunigt und verändert die Zusammenarbeit an der Schnittstelle zum Kunden und trägt der Anforderung Rechnung, schnell und individuell zu reagieren. Unmittelbare Inter­aktion zwischen Unternehmen und Kunden wird zum neuen Normal. Wer diese Erwartung nicht erfüllt, ist sehr schnell raus aus dem Geschäft. Im Umkehrschluss heißt das, wer schnell und kreativ seine Chancen nutzt, kann Marktanteile gewinnen.

Typisch für klassische AS/400-Anwender ist es ja, dass sie mit wenig Personal in der IT auskommen können. Das macht den IT-Betrieb zwar sehr kostengünstig, kann es erschweren, neue Projekte zu stemmen und innovative Technologien einzuführen. Welche Auswege sehen Sie aus diesem Dilemma?
Fiddrich:
Wenn ein Unternehmen wenig IT-Personal hat, lohnt es sich immer, über Sour­c­ing-Strategien nachzudenken. Das reicht von Cloud Computing über Managed Services oder einem kompletten Outsourcing der IT. Essentiell ist die Wahl des richtigen Partners, der sowohl die nötige fachlich-technische Kompetenz als auch das Wissen um die Geschäftsmodelle und Prozesse des Unternehmens hat.  

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