Software LFS in die IT-Infrastruktur integriert

Falke modernisiert das Lager

Kürzere Lieferintervalle und eine steigende Variantenvielfalt fordern die Textilindustrie. Die Falke-Gruppe integrierte deshalb das Lagerführungssystem LFS von Ehrhardt + Partner (E+P), weil es sich an die branchenrelevanten Anforderungen anpassen lässt. Ziele des international tätigen Socken- und Strumpfexperten sind erhöhte Transparenz, verbesserte Kommissionierleistung, eine weitere Durchsatzsteigerung und die Anbindung weiterer Lager an die Software.

  • Aus der neuen Menswear-Kollektion 2014/2015

  • Kommissionierung im Lager Schmallenberg

Schnell und effektiv – so vollzog sich die Integration von LFS bei Falke. Lediglich sieben Monate dauerte die Umstellung auf das neue Lagerführungssystem. „Die Projektphase verlief absolut reibungslos. Wir konnten während der gesamten Zeit mit maximaler Leistung arbeiten“, erklärt Stephan Mertens, Lagerleiter bei dem Familienunternehmen, das Strumpfwaren, Sportbekleidung, Herrenmode und Accessoires produziert und weltweit vertreibt.

Dank des neuen Lagerführungssystems kein Problem. „Wir steuern den Materialfluss in unserem 20.000 qm großen Lager heute viel bedarfsorientierter“, berichtet Mertens. „Der hohe Parametrisierungsgrad der Software verschafft uns zudem sehr viel Flexibilität, die in unserer Branche heute absolut notwendig ist.“ Artikelmengen im sechsstelligen Bereich schlägt das Unternehmen pro Tag um – und es gibt noch viel Potenzial.

Alle Prozesse funktionieren reibungslos: Nach der Wareneingangserfassung ordnet LFS die Artikel ihrem Lagerort im automatischen Hochregallager zu. Dort stehen über 135.000 Plätze zur Verfügung, die auf circa 9.000 Tablare verteilt sind.

Kommissionierung

Kommt ein neuer Kommissionierauftrag herein, transportieren die Regalbediengeräte die Waren zu einem von fünf Arbeitsplätzen. Die Mitarbeiter entnehmen die Kartons und befüllen zeitgleich die leeren Tablare mit neuer Ware. Kommissioniert wird nach einem simplen und effizienten Konzept. Aufgrund des häufigen Zugriffs gibt es je einen Kommissionierplatz pro Artikel und Variante.

Um die Waren eindeutig zu identifizieren, hängt LFS an den Artikelstamm ein zusätzliches Variantenfeld an, so dass eine eindeutige Kennzeichnung nach Größe und Farbe gegeben ist. Die Kommissionierung realisieren 40 Mitarbeiter über Pick-by-Voice. Sie entnehmen die Waren aus einem der 20.000 Durchlauffächer und verbuchen sie mit Farb- und Prüfziffer als Kontrolle im System. Anschließend erstellt LFS automatisch eine Paketinhaltsliste inklusive Lieferschein – je nach Zielland in den Sprachen Spanisch, Französisch, Englisch oder Niederländisch.

Versandabfertigung

Die Lagersoftware realisiert auch die Versandabfertigung. Dabei wird ein Teil der Waren zuerst mit Artikeln aus anderen Bestellungen konsolidiert. Anschließend gelangen sie ebenso wie die übrigen Artikel zum Finisher, der sie für den Versand verpackt. Ein Großteil der Waren wird jedoch nicht mehr umgepackt, sondern nach dem Pick und Pack-Prinzip direkt aus den Durchlaufkanälen kommissioniert und von den Finishern lediglich mit einem Versandlabel versehen.

„Wir haben LFS exakt an die Anforderungen im internationalen Textilgewerbe angepasst“, erläutert Marco Ehrhardt, geschäftsführender Gesellschafter bei E+P. „Neben den Funktionen, die bei der Falke-Gruppe zum Einsatz kommen, erfüllt das System daher auch die Aufgaben für eine effiziente Retourenabwicklung oder spezielle Value-Added-Services.“

www.falke.com/de

www.ehrhardt-partner.com

Bildquelle: Falke / Ehrhardt + Partner

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