Mittlerweile steht die Ursache des IT-Ausfalls fest: Nachdem bei Bauarbeiten ein Glasfaserkabel beschädigt worden war, funktionierten die Check-in- und Boarding-Systeme nicht mehr. Die Probleme verschlimmerten sich, als sich herausstellte, dass eine in den Backup-Systemen der Fluggesellschaft verwendete Netzwerkkarte nicht funktionierte, so dass der Mainframe- und Power-Anwender Aer Lingus zehn Stunden lang keinen Zugriff auf die Passagierdaten hatte.
Verantwortlich (und wohl auch haftbar) dafür gemacht wird der IT-Dienstleister Kyndryl. „Wir sprechen mit dem Anbieter über die Folgen des Ausfalls für uns und unsere Kunden“, sagte Donal Moriarty, Corporate-Affairs-Manager bei Aer Lingus.
„Wir haben eng mit Aer Lingus zusammengearbeitet, um den Dienst so schnell wie möglich wiederherzustellen“, erklärte Kyndryl-Sprecher André Pechmann auf Anfrage von DV-Dialog. „Wir werden den Vorfall mit unserem externen Anbieter weiterhin gründlich überprüfen, um eine Wiederholung zu verhindern.“
Bildquelle: Aer Lingus