Wie Hörmann den Service für seine Industrietore modernisiert

Ferndiagnose per Smart-Control

Unter dem Namen Smart-Control bietet Hörmann eine internetbasierte Fernüberwachung von Schnelllauftoren an. Damit ermöglicht der Hersteller von Türen und Toren deutliche Einsparungen bei den Betriebskosten und geht einen großen Schritt in Richtung Industrie 4.0. Im Einsatz sind SAP und eine IT-Landschaft mit über 120 LPARs auf Power8-Systemen, davon ca. 80 Prozent mit IBM i (OS/400) sowie die Enterprise Storage-Architektur mit IBM/EMC-Geräten wie DS8000, V7000 oder Vmax 950.

  • Durch die Informationen per Smart-Control kann die Reparatur von Schnelllauftoren vor Ort gezielt unterstützt werden. Der Techniker kann schon bei der ersten Anfahrt zum Kunden die passenden Werkzeuge und Ersatzteile mitnehmen, wodurch eine zweite Anfahrt oft erspart bleibt.

  • Mit dem Smart-Control-System überwacht Hörmann permanent den Betriebszustand der Schnelllauftore und vermeidet so unerwartete Störungen. Ein eventuell nötiger Austausch von Verschleißteilen wird frühzeitig erkannt, was Stillstandzeiten der Toranlage verhindern kann.

Mit der neuen IoT-Lösung – IoT steht kurz für „Internet of Things“ – schafft der langjährige AS/400-Anwender Hörmann die Basis für Ferndiagnosen, eine präventive Instandhaltung, technische Analysen sowie einen optimierten Kundendienst bei Störungen. Über die „Cloud der Dinge“, die IoT-Cloudplattform der Deutschen Telekom, werden die Schnelllauftore mit dem Internet vernetzt.

Diese Vernetzung ermöglicht die permanente Überwachung der Schnelllauftore, um unerwartete Störungen an der Toranalage zu vermeiden. Mithilfe des Smart-Control-Systems kann der Zeitpunkt für den Austausch von Verschleißteilen frühzeitig erkannt werden, wodurch Stillstandzeiten der Toranlage verhindert werden können. Eine gesetzlich vorgeschriebene, regelmäßige Wartung ist jedoch auch nach einer präventiven Instanthaltung nach wie vor erforderlich.

Vereinfachte Fehlersuche bei Störungen

Smart-Control vereinfacht auch die Fehlersuche bei Störungen deutlich. Fehlercodes werden automatisch von der Torsteuerung an das Webportal gesendet und per Ferndiagnose analysiert. Mit diesen Informationen kann die Reparatur vor Ort gezielt unterstützt werden: Der Techniker kann schon bei der ersten Anfahrt zum Kunden die passenden Werkzeuge und Ersatzteile mitnehmen, wodurch eine zweite Anfahrt häufig vermieden werden kann.

Aus Sicherheitsgründen ist ein direkter Eingriff in die Torsteuerung über das Portal nicht möglich. Sämtliche Aktivitäten, die von der Hörmann-Serviceabteilung über die Cloud angestoßen werden, müssen manuell vom Betreiber am Tor bestätigt werden. Somit erfordert jede Änderung die ausdrückliche Einwilligung des Besitzers.

Die Feldtests mit mehr als 600 Toren in ganz Deutschland hatten gezeigt, dass Hörmann so den Kundendienst spürbar entlastet. „Wir verzeichnen weniger Noteinsätze und weniger doppelte Anfahrten zum Kunden“, sagt Rüdiger Bierhenke, Verkaufsleiter Industrietorsysteme, Verladetechnik und Zufahrtskontrollsysteme bei Hörmann. „Durch die gestiegene Effizienz in der Wartung amortisieren sich die Kosten für das System durchschnittlich schon mit dem zweiten Serviceeinsatz.“

In den schnelllaufenden Spiraltoren und den Speed-Sectionaltoren gehört Smart-Control bereits zum serienmäßigen Lieferumfang. Zukünftig soll Smart-Control auch für weitere Hörmann Industrietore verfügbar sein.

Bildquelle: Hörmann

©2019Alle Rechte bei MEDIENHAUS Verlag GmbH

Unsere Website verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung zu. Weitere Infos finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

ok