Salt Solutions holt Maximilian Brandl in den Vorstand

Firmengründer Heyde wird Aufsichtsrat

Ab sofort verstärkt Maximilian Brandl (Foto) den Vorstand der Salt Solutions AG. Zusätzlich soll er ab dem 1. April 2020 die Rolle des CEO bei dem Würzburger SCM-Projekthaus übernehmen, während der derzeitige CEO, Firmengründer Dieter Heyde (72), zu diesem Termin in den Aufsichtsrat wechselt.

  • Firmengründer Dieter Heyde wird Anfang April in den Aufsichtsrat wechseln.

  • Kam von Rittal: Maximilian Brandl, der designierte CEO der Salt Solutions AG

Brandl war zuvor als Managing Director für Rittal Software Systems bei der Friedhelm Loh Group tätig. Dort leitete er als CEO für Eplan und Cideo die Vertriebs-, Marketing-, Beratungs-, Schulungs- und Softwareentwicklungsstrategie mit den Schwerpunkten Industrie 4.0, Internet of Things, Cloud und Digitalisierung. Zuvor war der Physiker bei SAP Deutschland als Mitglied der Geschäftsleitung und bei Boston Consulting Group als Senior Manager mit verschiedenen Führungsaufgaben betraut.

Brandl soll Strategie und Angebotspalette der Logistikexperten für die Digitalisierung der gesamten „Supply Chain“, entwickeln die Würzburger doch maßgeschneiderte Lösungen zur Optimierung der Wertschöpfungsketten für Unternehmen aus Industrie und Handel. „Mit Maximilian Brandl haben wir einen Experten für uns gewinnen können, der in allen relevanten Bereichen substanzielle Erfahrungen gesammelt hat“, sagte Firmengründer Dieter Heyde. „Wir schlagen ein neues Kapitel auf und freuen uns auf die Arbeit mit ihm, auf seine Ideen und sein Know-how, von dem unsere Kunden und auch unser Unternehmen selbst in hohem Maße profitieren werden.“

Wechselvolle Geschichte

Bereits Anfang 2017 hatte Heyde mit Umfirmierung der GmbH zur AG entscheidende Weichen gestellt, um die langfristige Eigenständigkeit des Unternehmens zu sichern. Dazu hat er die wirtschaftliche Verantwortung für das Unternehmen direkt mit den handelnden Personen verknüpft – sprich: die Aktien bleiben in den Händen des operativen Managements. „Wir haben den Grundsatz, dass alle Aktien im Führungskreis bleiben, fest in der Satzung verankert. Damit senden wir ein starkes Signal an unsere Mitarbeiter, Kunden und Partner, die sich nach der Rechtsformänderung wie gewohnt auf unser Versprechen ‚Wir kümmern uns‘ verlassen können“, so Heyde damals. Und er schloss einen Verkauf von Anteilen an andere Unternehmen, Investoren oder Personen außerhalb des Unternehmens aus.

Dieter Heyde hatte bereits 1971 die Unternehmensberatung Heyde AG mit Hauptsitz in Bad Nauheim gegründet, die zu den Highflyern des Neuen Marktes gehörte und im Jahr 2000 weltweit etwa 1.800 Mitarbeiter beschäftigte, dann aber 2002 Insolvenz anmeldete und in der Firma Inconso aufging, die heute zum Körber-Konzern gehört. Heyde gründete dann seine neue Firma Salt Solutions, die vergangenes Jahr 63,3 Mio. Euro Umsatz erzielte und aktuell über 600 Mitarbeiter an den Standorten Dresden, München, Stuttgart und Würzburg beschäftigt. Zu den Kunden gehören Lufthansa, Daimler, BMW, Coca-Cola, Otto Group, Würth sowie viele „Hidden Champions“, darunter auch etliche Midrange-Anwender wie etwa Knauf.

Bildquelle: Salt Solutions AG

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