Basware erwirbt E-Invoicing-Netzwerk

First Businesspost hat neuen Eigentümer

Konsolidierung beim elektronischen Rechnungsversand: Der Purchase-to-Pay-Anbieter Basware übernimmt für 12,2 Mio. Euro das E-Invoicing-Netzwerk First Businesspost GmbH („1stbp“).

  • Esa Tihilä, Basware

    Esa Tihilä, CEO von Basware: Will „maßgeschneiderte Purchase-to-Pay-Dienste“ anbieten

  • Hubert Hohenstein, First Businesspost

    Hubert Hohenstein, Mitglied der Geschäftsführung der First Businesspost und künftig Vice President Global Accounts von Basware: „Anwender der AS/400 können ab sofort ihre kaufmännischen Dokumente elektronisch, zum Briefmarkenpreis und ohne Programmieraufwand austauschen!“

 

„Die Übernahme von 1stbp zeigt unser Engagement, das Open Network weltweit weiter auszubauen“, so Esa Tihilä, CEO von Basware. „Zusammen werden wir eine einzigartige Kombination aus einem globalen Netzwerk und maßgeschneiderten Purchase-to-Pay-Diensten bereitstellen, über die einige der weltgrößten Unternehmen und ihre Lieferanten ihre Rechnungs- und Beschaffungsprozesse automatisieren können.“

Zu den Kunden von 1stbp gehören sowohl mittelständische Firmen als auch Großunternehmen, insbesondere im Automobilsektor. Doch auch Handelsunternehmen wie Edeka oder international aufgestellte Unternehmen wie die  Deutsche Telekom und Union Invest arbeiten in mehreren europäischen Ländern mit 1stbp zusammen. Seit kurzem bietet 1stbp auch eine Lösung speziell für AS/400-Anwender an.

1stbp hat nach eigenen Angaben im Jahr 2011 für seine Kunden mehr als 4,5 Mio. elektronische Rechnungen zugestellt. Gemeinsam haben das finnische Softwareunternehmen Basware und 1stbp im letzten Jahr Rechnungsbeträge in Höhe von 150 Mrd. Euro zugestellt. Einschließlich 1stbp arbeitet Basware weltweit mit 130 verbundenen Netzwerken, über die etwa 120.000 aktive Käufer und 495.000 Lieferanten ihre Transaktionen abwickeln. Ähnliche Angebote gibt es in Deutschland u.a. von Atos, Capgemini, Crossgate/SAP, Comarch, Datev, Esker, Itella, Logica, OB10, Tieto oder auch EDI-Experten wie Menten, Retarus und Seeburger.

Die Software von Basware bildet die Schnittstelle für den Zahlungsvorgang zwischen Lieferant und Käufer. Der Rechnungssender überträgt darüber alle Daten zu Produkten, Beträgen und Zahlungszielen, die damit in das vom Empfänger gewünschte Format umgewandelt und in dessen Finanzbuchhaltung übertragen werden.

Eine der Kernkompetenzen von 1stbp ist der sogenannte „Virtual Printer Driver”, der eine rasche und unkomplizierte Aufnahme neuer Lieferanten in das System ermöglicht – eine zentrale Herausforderung für Unternehmen, die E-Invoicing nutzen möchten. Basware will den „Virtual Printer Driver” in seine Software integrieren und so die weltweite Zustellung elektronischer Rechnungen weiter vereinfachen.

First Businesspost hat kürzlich auch eine javabasierte Software fertig gestellt, mit der Spooldateien auf der AS/400 ausgelesen und formatiert werden. „Anwender der AS/400 und ihrer Nachfolgemodelle können ab sofort ihre kaufmännischen Dokumente elektronisch, zum Briefmarkenpreis und ohne Programmieraufwand austauschen“, erklärt Hubert Hohenstein, Mitglied der Geschäftsführung der First Businesspost und künftig Vice President Global Accounts von Basware. Dazu habe man ein Verfahren entwickelt, das Druckdatenströme in EDI-Daten wandelt.

www.basware.de

www.first-businesspost.com

Die European E-Invoicing Service Providers Association (EESPA)

Elektronische Rechnungen für AS/400-Anwender

Bildquelle: Basware

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