KassenSichV: Wie SEH und Epson der TSE, Melde- und Belegausgabepflicht Genüge tun

Fiskalkonforme Kassensysteme

Um für die seit Beginn des Jahres wirksam gewordene Kassensicherungsverordnung (KassenSichV) adäquate Technologie anbieten zu können, haben die beiden Unternehmen SEH Computertechnik GmbH und Epson GmbH ihre langjährige Zusammenarbeit weiter ausgebaut. Das Ergebnis ist ein erweitertes Angebotsportfolio für Fiskalisierungslösungen in Deutschland, mit denen die seit Jahresbeginn vom Gesetzgeber geforderte technische Sicherheitseinrichtung (TSE) für Kassen gemäß BSI TR-03153 umgesetzt wird.

Der neue EPS TSE Server 3

Der neue EPS TSE Server 3

Mit den beiden Modellen EPS TSE Server 3 und EPS TSE Server 8 verspricht Epson, ab sofort die technische Voraussetzung für kassenrelevante Sicherheitseinrichtungen im Handel und für die Gastronomie zu schaffen. Passend dazu seinen auch ein USB-Modul und eine microSD-Karte realisiert und zertifiziert worden. Bis zu drei TSE-Module können an die TSE-3 bzw. bis zu acht Module an die TSE-8 angeschlossen werden. Somit können die TSE-Module über die TSE-Server dynamisch und flexible den Bestandskassensystemen zugeordnet werden. Diese werden damit fiskalkonform.

KassenSichV 2020 – TSE, Melde- und Belegausgabepflicht

Mit der Kassensicherungsverordnung, die kurz vor Jahresbeginn für das Jahr 2020 endgültig auf den Weg gebracht wurde, müssen jegliche Kassensysteme künftig durch solche zertifizierten technischen Sicherheitseinrichtungen (TSE) vor Manipulationen geschützt werden. Ziel dabei ist unter anderem, das Löschen bereits getätigter Umsätze zu unterbinden. Zudem bringt die Verordnung die Einführung einer Belegausgabepflicht und einer Kassenmeldepflicht mit sich.

„Der große Vorteil unserer Zusammenarbeit im Bereich der Kassensysteme ist vor allem die schnelle Einsatzbereitschaft am PoS“, erklärt Jörg Hecke, Produktverantwortlicher bei SEH. „Epson stellt eine netzwerkfähige TSE-Lösung in zwei Varianten bereit und setzt dabei auf unsere bewährte Technologie und Erfahrung im Netzwerk-Sektor.“

Herstelleroffene Varianten für jede Art Kassensysteme am PoS

Die beiden neuen Geräte werden per Gigabit-Netzwerkanschluss (1000BaseT) angesprochen und stellen in der kleineren Version bis zu drei und in der größeren Version bis zu acht TSE-Module bereit. Die Verbindung zum TSE-Modul funktioniert via LAN, VPN, Internet sowie in serverbasierten und virtualisierten Umgebungen. Systeme mit Epson-Bondrucker, sozusagen die Desktopversionen, spielen ihre Stärken vor allem bei Tablet-Kassensystemen und einzelnen Kassenarbeitsplätzen aus.

„Die neu konzipierte Serverlösung unterstützt vollumfänglich die bisherige Arbeitsweise vorhandener Kassensysteme und macht diese damit ohne Änderungen im Arbeitsablauf für den Anwender fiskalkonform“, heißt es in einer Presseinformation. Zusätzlich könne Epson auch eine Fiskallösung für Druckersysteme nahezu aller Hersteller mit der TSE-Lösung anbieten.

Der TSE-Server ist für Unternehmen gedacht, die traditionell DIN A4-Drucker für ihren Rechnungsdruck einsetzen, beispielsweise Hotels. Auch Firmen mit einer Vielzahl an Einzelkassen, wie etwa im Lebensmittelhandel, entsprechen damit den neuen gesetzlichen Bestimmungen. Für das Kassenpersonal ändert sich weder etwas in der Nutzung noch im technischen Aufbau, denn die Lösung setzt auf ein bestehendes API.

Christoph Ruhnke, Manager Business Systems der Epson Deutschland GmbH, erklärt: „Dank der Partnerschaft […] bauen wir unser Angebot an gesetzeskonformen Fiskalisierungslösung weiter aus. Alle Händler, die ab dem 1. Januar 2020 den neuen gesetzlichen Vorschriften der Fiskalisierung entsprechen müssen, erhalten […] einfach umzusetzende, sichere Fiskallösungen.“

Bildquelle: SEH Computertechnik GmbH

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