Marcus Pannier kommt von IFS zu Abas. Zuvor besetzte er verschiedene leitende Positionen bei Firmen wie IBM, Informatica, SAP und Heiler Software.
Forterro, das nach zahlreichen Übernahmen inzwischen bereits mehr als 10.000 mittelständische Fertigungsunternehmen zu seinen Kunden zählt, will in Europa weiter wachsen. Dazu wurde regionale Organisation geändert und neue Leiter für die Regionen Nord-, West- und Mitteleuropa ernannt. Damit erhalten die rund 1.200 Menschen an mehr als 40 Bürostandorten neue Chefs.
Als „Regional Presidents“ werden Richard Furby in Nordeuropa (nordische Länder und UK), David Coste in Westeuropa (französischsprachige Länder sowie Spanien und Italien) und Marcus Pannier in Mitteleuropa (DACH, Polen und osteuropäische Länder) die Geschäfte leiten. Pannier kommt vom ERP-Anbieter IFS, wo er seit Oktober 2019 für den deutschsprachigen Markt verantwortlich zeichnete, und ist seit Anfang. März als Mitteleuropa-Präsident für die Betreuung der ERP-Produkte Abas, Myfactory und BPSC (Polen) zuständig.
Pannier übernimmt von Furby auch die Leitung des Abas-Produktgeschäftes übernommen. Furby wird in Zukunft in einer Doppelrolle agieren und als President M&A für die Gruppe tätig sein, sowie als President von Forterro Northern Europe die Produkte Jeeves, Garp und 123insight betreuen. Coste, derzeit für Produkte von Sylob, Clipper, Proconcept (bis 2019 Solvaxis), Helios und Silog verantwortlich, wird diese Aufgabe auch weiterhin neben seiner Rolle als Westeuropa-Präsident wahrnehmen.
Erst Ende 2021 hatte Abas zwei neue Führungskräfte ernannt: Arndt Andersen wurde von Infor als neuer „Chief Delivery Officer“ geholt, Christoph Friedl (Bild) kam als „Chief Sales Officer“ von Oracle. Die lokalen Führungsteams aller Töchter, verantwortlich für die jeweiligen Produktgeschäfte, bleiben bestehen; ihre Zuständigkeiten sollen sich, wenn überhaupt, nur geringfügig ändern, heißt es. Da jede Tochterfirma mit Kapital auf Gruppen- und Regionsebene gestärkt wird, sollen Kunden weiter den lokalen Service eines Unternehmens aus dem Mittelstand erhalten, das aber durch die Ressourcen eines großen Unternehmens unterstützt wird.
Furby heißt Pannier herzlich willkommen, freut sich aber auch auf seine neue Rolle. „Es war mir eine große Ehre, in den letzten Jahren Teil des Abas-Teams zu sein und die Eingliederung […] zu leiten. Auch wenn ich mich aus dem Tagesgeschäft von Abas zurückziehe, weiß ich es in den besten Händen und werde den weiteren Erfolg zukünftig auf Konzernebene unterstützen. Ich bin und bleibe einer der größten Abas-Fans.“
Bildquelle: Forterro