Schauen optimistisch in die Zukunft: Die beiden Geschäftsführer Folkert Schultz (links) und Dr. Hans-Jörg Gidlewitz (rechts) sowie Torsten Toeller (Unternehmensgründer und -inhaber sowie Vorsitzender des Verwaltungsrates).
Die Unternehmenszentrale der Fressnapf Holding in Krefeld
Das Volumen des Vertrages entspricht rund 4.500 Seats (Nebenstellen). In Frankreich, Deutschland und der Schweiz sind bereits 100 Märkte auf die Cloud-Telefonie umgestellt worden. Weitere 600 Märkte sollen zeitnah folgen, bis 2021 dann die übrigen und auch alle neuen Standorte, die die Fressnapf-Gruppe im Zuge ihres Expansionskurses eröffnen wird.
Die europäische Expansion on- wie offline gehört zur Unternehmensstrategie „Challenge 2025“ der Fressnapf-Gruppe. Dabei hilft eine Cloud-Lösung, die überall verfügbar ist. Nfon begleitet den Konzern so bei der digitalen Transformation – durch die Ablöse der ISDN-Technologie sowie eine schnelle technische Migration in ganz Europa auf die Telefonanlage aus der Cloud, die über 150 Funktionen sowie eine Integration diverser Anwendungen bietet.
„Wir werden kundenorientierter, datengetriebener und zunehmend technologiebasierter agieren“, betont Torsten Toeller. „Im Jahr 2025 wollen wir DER Marktplatz rund ums Tier sein. Unsere Mission ist es, das Zusammenleben von Mensch und Tier einfacher, besser und glücklicher zu machen. Dazu wollen wir sowohl Produkte, Services und Informationen, als auch Tierliebhaber und ihre Tiere in über 1.500 Märkten sowie online, rund um die Uhr und an jedem Ort miteinander verbinden“, so Toeller weiter.
Benjamin Beinroth, Senior Vice President IT & Processes bei Fressnapf, hält angesichts der konsequenten Digitalisierung des Unternehmens die Business-Kommunikation aus der Cloud für unverzichtbar. Er meint: „Von stabilen und qualitativ hochwertigen Systemen werden neben unseren nationalen Franchisepartnern auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Landesgesellschaften deutlich profitieren.“
Fressnapf ist Marktführer im Heimtierbedarf in Europa. Das Unternehmen wurde 1990 von Inhaber Torsten Toeller in Erkelenz (NRW) gegründet. Zur Firmengruppe gehören heute mehr als 1.500 Fachmärkte in elf europäischen Ländern (dort meist unter dem Namen Maxi Zoo) und mehr als 12.000 Beschäftigte. Im vergangenen Jahr setzte Fressnapf 2,1 Milliarden Euro um; am Jahresende gab es 1.564 Fressnapf- und Maxi-Zoo Märkte.
Bis Ende dieses Jahres will die Fressnapf-Gruppe europaweit knapp 1.000 zusätzliche Stellen schaffen – insbesondere an den rund 100 neuen Standorten in Europa. Allein in der Unternehmenszentrale in Krefeld werden über 100 Personen neu eingestellt. Durch den Ausbau der Logistikzentren in Feuchtwangen und Heideloh (Online-Logistik) kommen rund 50 neue Arbeitsplätze hinzu. Im Zentrallager der Fressnapf-Gruppe in Krefeld-Linn, sowie dem Importlager am Duisburger Logport arbeiten aktuell 665 Menschen.
Der Online-Umsatz (bislang in Deutschland, Luxemburg, Dänemark, der Schweiz und seit Oktober 2018 auch in Österreich) legte um 18,5 Prozent auf insgesamt 90 Mio. Euro zu. „Online verzeichnen wir den größten absoluten Umsatzzuwachs. Wir haben die Marge deutlich optimiert und uns damit wichtigen Spielraum für die Forcierung des Online-Geschäfts geschaffen“, erklärte Dr. Hans-Jörg Gidlewitz, Geschäftsführer der Fressnapf-Gruppe. Im laufenden Jahr soll der Online-Shop in zwei weitere Länder ausgerollt werden.
IT-Chef Beinroth setzt bewusst auf strategische Partnerschaften mit führenden Herstellern von Software, insbesondere aus dem SAP- und Onlinebereich, sowie auf starke, auf den Handel spezialisierte internationale Service-Partner. Basis-IT-Dienstleistungen, wie z-B. die europaweite Betreuung der Clients, sind an Service-Provider ausgelagert. Durch den so gewonnenen Handlungsspielraum hat die rund 100 Köpfe starke IT-Abteilung Zeit für innovative Projekte und agiles Arbeiten. Das Team liefert IT-as- a-Service in elf Länder Europas und lebt damit den europäischen Gedanken.
Bildquelle: Fressnapf