Birgitta Hauser und Daniel Crépeau neu beim kanadischem Softwarehaus

Frische Kräfte für Fresche Solutions

Fresche Solutions, kanadisches Softwarehaus mit Sitz in Montreal, bekommt am 1. September mit Daniel Crépeau einen neuen CEO und Präsidenten. Außerdem hat der weltweit aktive Anbieter von IBM-i-Software zur Anwendungsmodernisierung und -verwaltung im Juli Birgitta Hauser als „Senior Application and Database Modernization Specialist“ ins Team für „Modernization & Transformation Enablement“ geholt. Hauser behält ihren Wohnsitz in der Nähe von München bei.

  • Begrüßen Birgitta Hauser in ihrer Mitte: Andy Kulakowski (links, der scheidende Präsident und CEO von Fresche Solutions) und CTO Brendan Kay.

  • Handschlag: Der neue Fresche-CEO Daniel Crépeau (links) und Firmengründer Andy Kulakowski

Crépeau folgt bei Fresche Solutions, dem rund 400 Mitarbeiter starken Softwarehaus, mit Wirkung zum 1. September auf Andy Kulakowski, der seit 30 Jahren im Unternehmen ist und in seiner neuen Rolle als Firmengründer in dessen Weiterentwicklung involviert bleibt. Diese Weiterentwicklung soll nun aber Crépeau vorantreiben, der künftig für die Verwendung einer Kapitalspritze von 60 Mio. Dollar durch Investmentgesellschaften im vergangenen Jahr verantwortlich zeichnen wird.

Modernisierungs-Botschafterin für Fresche Solutions

Fresches Kerngeschäft ist IBM-i-Software zur Anwendungsmodernisierung und -verwaltung, die nach Firmenangaben bei weltweit 22.000 Kunden wie Adidas, Avon, Royal Caribbean Cruise Lines, Staples, Universal Music im Einsatz ist. Das hatte man in der jüngeren Vergangenheit durch Firmenübernahmen von Quadrant Software (inklusive BCD Software), Looksoftware und Databorough verstärkt.

Als Modernisierungsspezialistin wird die renommierte IBM-i-Expertin Birgitta Hauser, die zuvor zehn Jahre lang für Toolmaker Software in Kaufering tätig war, sich bei Fresche ab sofort auch mit Bedenken hinsichtlich „alternder“ Anwendungsumgebungen befassen – und dabei insbesondere auf den Mehrwert hinweisen, den eine Neugestaltung der Datenbanken bringen könnte.

Als Modernisierungsspezialistin wird die renommierte IBM-i-Expertin ­Birgitta Hauser, die zuvor zehn Jahre lang für Toolmaker Software in Kaufering tätig war, sich bei Fresche ab sofort auch mit Bedenken hinsichtlich „alternder“ Anwendungsumgebungen befassen – und dabei insbesondere auf den Mehrwert hinweisen, den eine Neugestaltung der Datenbanken bringen könnte. Sie soll aber auch weiter die Öffentlichkeit über die Chancen auf­klären, die IBM i als Plattform für die IT-Unterstützung der Geschäftsprozesse eröffnet. In Deutschland arbeitet sie dabei mit Fresche-Partnern wie Axsos oder Vogelbusch zusammen, die auch eine individuelle Betreuung und Begleitung solcher Projekte übernehmen.

Datenmodernisierung gefragt

„Mit Birgitta erweitern wir unser Team um unglaublich viel Talent und Können“, sagte John Westcott, „Vice President of Business Transformation“ bei Fresche. „Wir sehen eine enorme Zunahme des Bedarfs unserer Kunden an Datenmodernisierung, ihres Wunsches, das kognitive Computing zu nutzen und die Analytik in ihrer Organisation zu verbessern.“ Dies bedeute, die Vorteile moderner Datenbank- und Softwaresysteme zu nutzen. Birgitta Hauser bringe dazu vielfältige IBM-i-Kenntnisse mit, mit denen sie den Kunden helfen könne, die gesamte Funktionalität der Plattform zu nutzen – angefangen bei der Datenbank bis hin zu allen Optionen der Anwendungsmodernisierung.

Birgitta Hauser begann 1992 mit dem Programmieren auf der AS/400. Seit 2008 ist sie Software- und Datenbankingenieurin mit den Schwerpunkten RPG, SQL und Webentwicklung auf IBM i. Zuletzt arbeitete sie zehn Jahre lang für die Toolmaker Advanced Efficiency GmbH und entwickelte ein Softwarepaket namens Wopixx, mit dem RPG-Programmierer Webanwendungen erstellen können, ohne Beschreibungssprachen wie HTML und CSS oder Programmiersprachen wie Javascript, Ruby oder PHP zu kennen.

Weltweit renommierte Software-Expertin

Die Software-Expertin ist nicht nur in der Modernisierungsberatung, sondern auch als Trainerin in RPG- und SQL-Kursen sowie für Datenbankadministratoren/ -ingenieure tätig und hält regelmäßig Vorträge bei Common- und anderen Anwender-Konferenzen in Europa und Nordamerika. Sie ist Co-Autorin zweier Redbooks der IBM und Autorin mehrerer Artikel und Artikel mit Schwerpunkt auf RPG und SQL. Ihr neuester Artikel, SQL JSON Publishing Functions, befasst sich mit der SQL-JSON-Konvertierung für Db2 für i.

„Birgitta Hauser ist eine der erfahrensten und bekanntesten IBM-i-Software- und Datenbankingenieurinnen der Welt“, lobte Brendan Kay, Chief Technology Officer von Fresche, seine neue Kollegin. „Sie verfügt über umfangreiche Erfahrungen mit RPG, SQL, Db2 für i, Entwicklung von Webanwendungen für RPG-Entwickler und Modernisierung […]. Wir sind besonders begeistert von ihrer Erfahrung, die IBM-i-Shops dabei zu unterstützen, sich an neue IT- und Geschäftsanforderungen anzupassen. Ihr technischer Hintergrund ist hervorragend, doch vor allem ihre Fähigkeit, ihr Wissen auf den Bedarf der realen Welt anzuwenden, macht sie zu einer hervorragenden Partnerin von Fresche.“

„Fresches Ziel ist es, Unternehmen dabei zu helfen, ihre Anwendungen auf IBM i zu analysieren und zu modernisieren. Genau das möchte ich tun. […]“, wird Hauser in der Presseinformation zitiert. „Meiner Meinung nach ist Db2 für i die beste Datenbank der Welt – und IBM hat großartige Arbeit geleistet, um Db2 für i und SQL immer weiter zu verbessern. Leider nutzen viele Entwickler auf IBM i immer noch nicht alle Möglichkeiten, insbesondere die mit SQL. […] Ich werde alles daran setzen, um die Effektivität von IBM i zu maximieren.“

Die Neuerfindung von Speedware

Im Jahr 2010 hatte Kulakowski das damals noch unter dem Namen Speedware im HP-Umfeld operierende Unternehmen im Zuge eines Management-Buyouts neu positioniert. Am Anfang stand das Produkt iModernize, das (damals noch unter dem Namen ML-Impact) vom deutschen Partner Sykora erworben worden war. Im Jahr 2012 folgte die Umfirmierung.

Als Ergebnis dieser Umbaustrategie ist Fresche heute das größte Modernisierungs- und Datenverwaltungsunternehmen, das den IBM i-Markt bedient. „Die Zusammenarbeit mit Daniel im letzten Jahr war eine erstaunliche Erfahrung“, sagte Kulakowski. „Sein Fachwissen und sein beruflicher Hintergrund werden eine Schlüsselrolle bei der strategischen Weiterentwicklung des Unternehmens spielen. Ich freue mich auf die kommenden Monate und werde weiterhin Seite an Seite mit Daniel am weiteren Wachstum von Fresche arbeiten.“

Daniel Crépeau verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung in großen Unternehmen der IT- und Finanzbranche, die große, diversifizierte IT-Abläufe verwalten. Er bringt Expertise aus leitenden Positionen bei der CGI Group mit, wo er für die Systemintegration und Outsourcing-Lösungen verantwortlich war. Bevor er als Chief of Operations zu Fresche kam, war Crépeau als strategischer Berater für Finanzinstitute tätig.

Bildquelle: Fresche Solutions

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