Dr. Alfred Kranstedt folgt auf Hans-Georg Göhring

Führungswechsel beim ITZBund

Heute übernimmt Dr. Alfred Kranstedt die Leitung des „Informationstechnikzentrums Bund“. Der bisherige Abteilungsleiter für „Dezentrale Betriebsservices" in der Bonner IT-Behörde ITZBund tritt damit die Nachfolge von Hans-Georg Göhring an, der bereits am 16. Juni im Deutschen Museum offiziell verabschiedet worden war. Göhring war es gelungen, das ITZBund aus den drei Vorgängereinrichtungen erfolgreich zu vereinen und als kundenorientierten, wirtschaftlichen IT-Dienstleister für die Bundesverwaltung zu positionieren.

  • Abteilungsleiter Dr. Alfred Kranstedt leitet seit dem 1. Juli 2017 das ITZBund.

  • Hans-Georg Göhring wurde Mitte Juni in den Ruhestand verabschiedet.

Kranstedt ist promovierter Diplom-Informatiker und seit 2006 in der Bundesverwaltung in verschiedenen Ressorts tätig. Seit 2009 war er in einer der Vorgängerbehörden des ITZBund, dem Bonner Zentrum für Informationsverarbeitung und Informationstechnik (ZIVIT), Referatsleiter in der Softwareentwicklung und im IT-Betrieb sowie später Abteilungsleiter.

„Das ITZBund versteht sich als IT-Dienstleister des Bundes. Unsere Aufgabe ist die Unterstützung der fachlichen Prozesse der Bundesverwaltung mit leistungsstarken IT-Verfahren. Wir verstehen uns dabei als Übersetzer und Vermittler zwischen Fachlichkeit und Technik“, so Kranstedt. „Ein aktueller Schwerpunkt unserer Arbeit liegt auf unserer Beteiligung an der IT-Konsolidierung des Bundes. Dies ist mit einem erheblichen Zuwachs an Aufgaben, Herausforderungen und Verantwortung verbunden.“

Projekt „IT-Konsolidierung Bund“

Das ITZBund wurde Anfang 2016 im Rahmen des Projektes „IT-Konsolidierung Bund“ als zentraler IT-Dienstleister des Bundes aus IT-Dienstleistungszentren von Innen-, Verkehrs- und Finanzministerium gegründet. Die Bundesstelle für Informationstechnik (BIT), die Bundesanstalt für IT-Dienstleistungen (DLZ-IT) und das ZIVIT haben sich zu der neuen Behörde zusammengeschlossen und treten jetzt als Bundesrechenzentrum auf. Als Behörde des Bundesfinanzministers hat ITZBund ein Haushaltsvolumen von rund 450 Mio. Euro (2016); 2.700 Beschäftigte entwickeln, betreiben und pflegen dort IT-Lösungen insbesondere für die Bundesverwaltung. Das ITZBund ist mit zwölf Dienstsitzen in ganz Deutschland vertreten.

Kranstedt will „nahtlos an die Weichenstellungen“ seines Vorgängers anknüpfen und sich „mit voller Kraft dafür einsetzen, dass sich unsere Kunden auch zukünftig auf die zuverlässige Erbringung der vereinbarten Leistung und eine jederzeit vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem ITZBund verlassen können“.

„Der Kunde stand stets im Mittelpunkt“

In seiner Abschiedsrede hatte Göhring betont: „Es war eine interessante und spannende Zeit – und wir haben gemeinsam mit unseren Kunden, Partnern und den Ministerien, hier insbesondere dem BMF, vieles erreicht. Nur im ständigen, offenen und konstruktiven Dialog wird es uns gelingen, kontinuierlich die Services für unsere Kunden zu verbessern. Unser Hauptaugenmerk liegt darauf, dass wir weiterhin wirtschaftlich und kostengünstig für unsere Kunden arbeiten und Datenschutz und IT-Sicherheit gewährleisten.“

„Der Kunde stets im Mittelpunkt“ war Göhrings Leitfaden und innerer Kompass. „Wir sind, wenn er es wünscht, Generalunternehmer für unseren Kunden in Sachen IT.“ Das Angebotsspektrum an Fachverfahren beinhaltet unter anderem die Bereiche Verkehr, Zoll, Haushalt, Steuer, Personal, Statistik, Innere Sicherheit und Integration. Die derzeit ca. 1 Million Nutzerinnen und Nutzer kommen aus der Verwaltung und aus der Wirtschaft. Auch Bürgerinnen und Bürger nutzen einzelne Dienste des ITZBund, wie z. B. die Zollauktion.

Bildquelle: ITZBund

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