Kooperation der Lobster GmbH mit der Supply Chain Factory

Gemeinsam für die Lieferkette

Das Softwarehaus Lobster aus Pöcking gab jetzt auf dem Forum Automobillogistik in Leipzig eine Kooperation mit der Supply Chain Factory bekannt. Der Hauptsitz dieses Experten für Transportnetzwerke und Logistikdienstleistungen befindet sich auf dem Gelände des ehemaligen „Stahlwerk Becker“ in Willich bei Düsseldorf.

Holger Klöß, Geschäftsführer der Lobster SCM GmbH

Holger Klöß, Geschäftsführer der Lobster SCM GmbH, verspricht Zugang zu mehr als 150 Telematiksystemen.

Dank dieser Kooperation soll jetzt die Gestaltung der Lieferkette aus einer Hand kommen können, von der Beratung über die Optimierung bis zur täglichen Umsetzung mit komplett digitalisierten Geschäftsprozessen. Und das übersichtlich mit Dashboard und dank HTML5- und Multidevice-Fähigkeit der Software Lobster_scm ohne Installation und überall verfügbar.

Sich ergänzende Systemwelten

„Wir haben festgestellt, dass sich die Systemwelten von Lobster und die Services der Supply Chain Factory für genau diese Lösung perfekt ergänzen", erklärt Holger Klöß, Geschäftsführer der Lobster SCM GmbH. Ziel der Kooperation sei es, Kunden ein System, eine Logistikberatung und einen operativen Service zu bieten. Und zwar aus einer Hand.

„Wir möchten unseren Kunden ein Produkt zur Verfügung stellen, das ihren Bedürfnissen entspricht. Ihnen hilft, Kosten zu reduzieren, Prozesse zu optimieren und Transparenz zu schaffen", erklärt Gerald Floß, Director Logistics Solutions der Supply Chain Factory. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, biete man neben dem „Logistics Engineering“ einen ganzheitlichen Control-Tower-Service, der die operative Logistiksteuerung übernimmt, Transparenz schafft und jegliche Abweichung managt, sodass Kunden sich auf ihre Kernprozesse fokussieren können. „Wir bieten damit zum einen eine ganzheitliche Optimierung“, so Floß. „Zum anderen aber auch die operative Steuerung der Transportlogistik.“

Die Software Lobster_scm kann hierbei den gesamten Logistikprozess abdecken. Mit Blick auf Service und Reaktionszeiten darf dabei natürlich auch das Feature „Sendungsverfolgung in Echtzeit“ nicht fehlen. Laut Klöß wurde über eine technische Partnerschaft der Zugang zu mehr als 150 Telematiksystemen realisiert, so dass „unseren Kunden nun ein umfassendes Touren-Monitoring inklusive ETA-Berechnungen und Eskalationsmanagement bei Abweichungen vom Sollprozess bieten können“.

Feilen am Logistikkonzept

Um die gesamte Supply Chain transparent zu gestalten, spielt laut Klöß auch die Integration aller Partner (OEM, Supplier, Forwarder etc.) eine große Rolle. Er verweist auf das Beispiel Automotive-Branche: Ein zeitgenauer Transport von Bauteilen der Zulieferer in die Werke der Hersteller ist hier enorm wichtig. Dabei spielt die Abholung bei Lieferanten aus einem genau festgelegten Gebiet eine genauso große Rolle wie Umschlag und Konsolidierung oder Anlieferung in Produktionswerke der OEMs in exakt definierten Zeitfenstern.

Bei der operativen Organisation solcher Lieferketten kommt Lobster_scm zum Einsatz. Das Ziel beim Einsatz der Portal-Software: Prozesse mit Partnern durch die elektronische Anbindung per EDI, Webservice oder Web-Portal zu beschleunigen. „Uns hat fasziniert, dass auch kleinere Unternehmen hiervon nicht ausgeschlossen werden“, so Floß. Denn die Software ermögliche es, über ein maßgeschneidertes Web-EDI-Portal Geschäftspartner jeder Größe elektronisch anzubinden und einwandfrei in die EDI-Landschaft zu integrieren.

Das ist für Floß wichtig, denn Unternehmen jeder Größe stehen auch im Fokus der Supply Chain Factory, die aufgrund der modularen Struktur der Logistikservices alle vom Know-how sowie der Infrastruktur für Beschaffung, Distribution und Retourenlogistik profitieren können.

Bildquelle: Lobster GmbH

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