Cloud und Bing hui, Xbox und die Smartphones pfui

Gemischte Gefühle bei Microsoft

Im gesamten Geschäftsjahr 2016 erwirtschaftete Microsoft 85,3 Mrd. Dollar Umsatz; im Jahr zuvor waren es noch 93,6 Mrd. Dollar. Der Nettogewinn wuchs dagegen von 12,2 auf 16,8 Mrd. Dollar.

Trotz weniger Umsatz machte Microsoft im Ende Juni abgelaufenen Geschäftsjahr 2016 mehr Gewinn

Microsofts Wandel zum Clouddienstleister kommt offenbar gut voran; auch die Suchmaschine Bing überrascht positiv. Mit 5,3 Mrd. Dollar Umsatz bringt sie mehr als zweimal so viel Geld ein wie der Kurznachrichtendienst Twitter. In den letzten zwölf Monaten überholte Bing damit Yahoo beim Umsatz mit Werbung; schon bald könnte die Suchmaschine Microsoft mehr Umsatz bringen als die PC-Sparte.

Sorgenkinder sind und bleiben aber die Xbox und die Smartphones. Die Cloud dagegen wird mehr und mehr zum Kern der neuen Microsoft – und Bing ist längst kein Witz mehr, wie amerikanische Analysten urteilten. Es könnte daher durchaus sein, das Microsoft seine defensive Haltung gegenüber Advertising-King Google allmählich aufgibt. Die Übernahme von LinkedIn für gut 26 Mrd. Dollar ist ein weiteres Indiz für diese These.

Bildquelle: Gerd Altmann/Pixelio.de

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