Andreas Niederbacher empfiehlt klare Richtlinien, den einen geregelten und verantwortungsvollen Umgang mit KI fördern.
Die größten geschäftlichen Bedenken beziehen sich auf die Bedrohung der menschlichen Arbeitsplätze. Und das ist längst nicht alles, denn KI stellt auch ein Sicherheitsrisiko dar. So gaben Mitarbeiter von Samsung durch Eingabe von Daten in ChatGPT unwissentlich hochsensible Informationen preis, da die Software alle Eingaben zur eigenen Weiterentwicklung nutzt. Die Mitarbeiter wollten bei der Ausführung aufwändiger Chiptests und der Erstellung von Präsentationen Zeit zu sparen, bedachten dabei aber nicht, dass durch ihre Eingaben sensibler Daten in die quelloffene KI diese für andere Nutzer zugänglich sein würden.
Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 11-12/2023. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.
Da solche Tools immer öfter verwendet werden, sind starke Sicherheitsvorkehrungen für eine verantwortungsvolle Nutzung unerlässlich. Für einen angemessenen Schutz personenbezogener und nicht öffentlicher Daten müssen Nutzer, aber auch Rechts- und Security-Teams einbezogen werden.
Generell sind klare Richtlinien entscheidend, um einen geregelten und verantwortungsvollen Umgang mit KI zu fördern. Diese sollten nicht nur die Tools und ihre Funktionsweise definieren, sondern auch auf mögliche Risiken hinweisen. Die Erstellung spezifischer Richtlinien kann einen besseren Schutz gewährleisten und umfassendes Wissen für die optimale Nutzung vermitteln.
Ebenso ist es für Unternehmen wichtig, klare Grenzen zu setzen und einen sinnvollen Umgang mit den Tools zu gewährleisten. So lassen sich die Vorteile von ChatGPT nutzen und gleichzeitig das Risiko minimieren.
Bildquelle: Adverity