E-Kataloge für GF Machining Solutions eingeführt

Georg Fischer tauscht PIM-System aus

Arvato Systems hat für die schweizerische Georg Fischer AG gleich zwei E-Kataloge entwickelt, technisch umgesetzt und integriert: für die Division GF Machining Solutions und für deren Tochterfirma System 3R. Funktionales Highlight ist die Facettensuche: Nutzer können – neben technischen Daten, wie maximale Größe und Gewicht – auch nach Kriterien wie Maschinengruppen und -typen, Technologien oder Funktionen suchen.

Bildquelle: Arvato Systems/Adobe Stock

Die neuen E-Kataloge sorgen aber nicht nur dafür, dass die Kundschaft die gewünschten Produkte deutlich einfacher und schneller findet. Denn nachdem sie im E-Katalog ihre Auswahl getroffen haben, erhält der Vertrieb automatisch eine Anfrage. Daraufhin können die Sales-Teams direkt das digitale Angebot erstellen – was die Effizienz des Vertriebsprozesses enorm erhöht.

Während der ersten Projektphase hat Arvato Systems das bisherige Product-Information-Management-System bei GF Machining Solutions, einem weltweit aktiven Anbieter von Komplettlösungen für Hersteller von Präzisionsteilen und -werkzeugen sowie Formenbau, durch das in die SAP Commerce Cloud integrierte Product-Information-Management (PIM) ersetzt und dabei rund 5.000 Artikel konsolidiert, sortiert und strukturiert. In diesem Zuge war es erforderlich, die Qualität der Produktbilder aufseiten GF Machining Solutions zu verbessern. Nach nur viereinhalb Monaten erfolgte der Go-live dieses E-Katalogs.

Für System 3R hat Arvato Systems produktspezifische Daten, wie etwa hochwertige Produktbilder und -beschreibungen einschließlich rund 20 Merkmalen je Produkt, komplett neu erstellt und strukturiert aufbereitet. Diese Daten fließen sowohl in den eigenen E-Katalog für System 3R als auch in den von GF Machining Solutions. Die erste Projektphase mit beiden Live-Gängen hat insgesamt nur sechs Monate gedauert.

Ein Backend, zwei Frontends

Dabei schafft das SAP Composable Frontend die technische Grundlage für „Headless“ Commerce. Das heißt: In einem zentralen Backend vorgehalten, lassen sich produktspezifische Daten und Informationen für verschiedene Benutzeroberflächen aufbereiten und in diversen Kanälen als Single-Page-Application auf unterschiedlichen Bediengeräten effizient ausspielen.

Dank dieser Architektur ist es möglich, die im zentralen PIM-System vorgehaltenen Daten sowohl in die E-Kataloge als auch in weitere Frontends (wie etwa die Websites der Unternehmen) auszugeben. So sparen sich die Produktteams nicht nur doppelte Pflegeaufwände, sie senken auch die Betriebskosten für die bei SAP gehostete SaaS-Lösung SAP Commerce Cloud.

Projekte in time and budget umgesetzt

„Dass beide E-Kataloge nach einem halben Jahr online waren, übertrifft unsere Erwartungen“, sagt Antonio Faccio, Head of Customer Services bei GF Machining Solutions. „Wir sind sehr zufrieden damit, wie reibungslos dieses für uns wichtige Leuchtturmprojekt über die Bühne gegangen ist.“ In der zweiten Projektphase sollen weitere Produktgruppen in den E-Katalog von GF Machining Solutions migriert werden; die Konzeption ist momentan in Arbeit.

„Mit vielen unserer Kunden pflegen wir langjährige Beziehungen und ergänzen die bestehenden Lösungen um viele neue Funktionen und Erweiterungen“, erklärt Christian Schäfer, Product Business Owner E-Commerce bei Arvato Systems. „Nicht so bei GF Machining Solutions. Hier wurde eine neue strategische E-Commerce-Architektur ausgewählt und eingeführt.“ Man habe die E-Katalog-Projekte von Beginn an begleitet: von der Beratung und Konzeption über die Software-Auswahl und die technische Umsetzung bis hin zur Datenintegration und -migration.

Bildquelle: Arvato Systems/Adobe Stock

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