Krauss Maffei bündelt maschinenspezifische Digitalisierungslösungen

Geschäftseinheit „Smart Machines“ gegründet

Krauss Maffei, ein weltweit aktiver Hersteller von Maschinen und Anlagen für die Produktion und Verarbeitung von Kunststoff und Gummi, bündelt maschinenspezifische Digitalisierungslösungen in der neuen Geschäftseinheit „Smart Machines“. Sie ist Teil des vor kurzem gestarteten Segments „Digital Service Solutions“.

  • Dr. Stefan Kruppa, Krauss Maffei

    Dr. Stefan Kruppa wird Leiter der neuen Geschäftseinheit „Smart Machines“ bei Krauss Maffei.

  • Nadine Despineux, Krauss Maffei

    Nadine Despineux verantwortet seit Anfang Juli den neu gegründeten Geschäftsbereich Digital Service Solutions.

Dr. Stefan Kruppa hat am 1. Juli die Leitung der neu geschaffenen Einheit „Smart Machines“ übernommen. In ihr werden künftig alle maschinenspezifischen Digitalisierungslösungen segment- und markenübergreifend verantwortet und bereitgestellt. Kruppa ist seit 2010 bei Krauss Maffei tätig und leitete zuletzt den Bereich Maschinentechnologie.

Seine neue Einheit gehört zum ebenfalls erst vor kurzem gegründeten Geschäftsbereich „Digital Service Solutions“, der zeitgleich seine Arbeit aufgenommen hat. Dessen Leitung hat ebenfalls am 1. Juli Nadine Despineux übernommen, bisher Vice President Sales IMM (Spritzgießtechnik). In ihrer neuen Funktion als Geschäftsführerin der Krauss Maffei Technologies GmbH rückt sie zugleich in das Executive Committee des Unternehmensi auf. Die Erweiterung der Organisationsstruktur ist Teil der neuen Unternehmensstrategie, deren Umsetzung vor kurzem begonnen hat.

Neue Kundenbedürfnisse, veränderte Nachfrage

Als Ziel in seinem neuen Amt sieht Kruppa vor allem die weitere Entwicklung neuer intelligenter Systeme und Lösungen für alle drei Technologien zur Kunststoffverarbeitung, mit denen Krauss Maffei am Weltmarkt vertreten ist: Spritzgießtechnik, Extrusion und Reaktionstechnik.

„Während Krauss Maffei selbstverständlich auch weiterhin hochwertige Maschinen der Spitzenklasse baut, besteht meine Aufgabe darin, diese Maschinen durch digitale Features, Zusatzprodukte und Services zu veredeln“, erklärt Kruppa seine neue Funktion.

Innovative Geschäftsmodelle

Die Einheit „Smart Machines“ ist in drei Säulen untergliedert: Maschinentechnologie (z.B. Intelligente Maschinen), „Connected Solutions“ (z.B. „Internet of Things“) und „Data Analytics“ (z.B. „Big Data“). Aus der Entwicklungsarbeit und dem Zusammenspiel dieser Einheiten sollen mittelfristig auch innovative Geschäftsmodelle entwickelt werden, die neuen Kundenbedürfnissen und einer veränderten Nachfrage entgegenkommen.

„Wir freuen uns, mit Dr. Kruppa einen erfahrenen Entwickler und Visionär in der digitalen Kunststoffverarbeitung für die Leitung der Einheit Smart Machines gewonnen zu haben. Aufgrund seiner hervorragenden Qualifikation sowie seiner Marktkenntnisse und Erfahrungen insbesondere auf dem Gebiet der Digitalisierung wird er eine Schlüsselrolle beim Aufbau dieses für Krauss Maffei strategisch wichtigen Geschäftsfeldes einnehmen“, sagt Despineux.

Zur neuen Unternehmensstrategie gehören u.a. die Weiterentwicklung des segmentübergreifenden, globalen Servicegeschäfts, der Auf- und Ausbau digitaler Dienstleistungen und Produkte sowie neuer Geschäftsfelder. In der neuen Geschäftseinheit „Digital Service Solutions“ werden nicht nur neue Angebote entwickelt und vertrieben, sondern auch der klassische Service wird von dort aus gesteuert.

Digitale Dienstleistungen entwickeln

„Mit Digital Service Solutions wollen wir konsequent digitale Dienstleistungen mit unserem Technologiefortschritt vereinen", sagt Dr. Frank Stieler, CEO von Krauss Maffei. „In enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden vertiefen wir existierende Angebote, wie zum Beispiel ‚Predictive Maintenance‘, und etablieren neue Angebote im Bereich der plattform-basierten Analytik.“ Entwicklungsziel seien innovative Lösungen, die den Umgang mit den Maschinen vereinfachen, individualisieren, und die Steuerung von überall auf der Welt möglich machen.

Kunden sollen laut Stieler künftig über alle Segmente hinweg von digitalen Dienstleistungen im Bereich der individuell anpassbaren Daten-Analyse, plattform-basierten Maschinen-Steuerung, Vernetzung und neuen „Plug-and-Play"-Angeboten profitieren.

Krauss Maffei, ein traditionsreicher Maschinenbauer mit Sitz in München, beschäftigt weltweit rund 5.000 Mitarbeiter in mehr als 30 Tochtergesellschaften mit über zehn Produktionsstätten. Die Gruppe ist über rund 570 Handels- und Servicepartner international kundennah vertreten.

Bildquelle: Krauss Maffei

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