Sichere Infrastruktur für die Nutzung von Managed-Services

Glasfaser ebnet den Weg in die Cloud

Um die vielfältigen Chancen der Digitalisierung zu ­nutzen, gibt es drei ­Themen, mit denen sich Geschäftsführung und – sofern vorhanden – IT-Abteilung beschäftigen müssen: Netzwerk-Infrastruktur, Cloud und Sicherheit. Es ist von entscheidender Bedeutung, diese Bereiche gezielt anzugehen, um die Vorteile der Digitalisierung bestmöglich auszuschöpfen.

  • Bildquelle: Deutsche Glasfaser, iStock/Thomas Vogel
  • Süleyman Karaman, Deutsche Glasfaser

    Unser Autor Süleyman Karaman ist seit drei Jahren Geschäftsleiter Geschäftskunden (B2B) bei Deutsche Glasfaser. Zuvor war er unter anderem als Managing Director (Geschäftsführer) für Colt Technology Services und als Vice President bei Siemens tätig.

Die Netzwerk-Infrastruktur ist die Grundlage, denn sie ist maßgeblich für den Datenaustausch –sowohl innerhalb des Unternehmens als auch mit Kunden, Partnern und anderen Stakeholdern. Die einzige zukunfts­fähige Technologie für die Netzwerk-Infrastruktur ist Glasfaser. Nur Glasfaser bietet völlige Bandbreitenfreiheit. Als „Fiber to the Home“ (FTTH) bis ins Gebäude gelegt, ist sie für alle aktuellen und künftigen Bandbreitenanforderungen gewappnet. Als optisches Übertragungsmedium ist Glasfaser dämpfungsunempfindlicher und resistent gegenüber elektromagnetischen Einflüssen. 

Mehr Bandbreite, weniger Störungen

Glasfaser-Kabel bieten daher mehr Bandbreitenreserven als jedes andere Medium und erlauben deutlich höhere Entfernungen zwischen den Knotenpunkten eines Netzwerks. Das ist für Firmen vorteilhaft, die außerhalb von Metropolregionen ansässig sind. 

Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 5-6/2023. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.

Auch sind Glasfaser-Leitungen weniger störanfällig als DSL auf Basis von Kupferkabeln – und können außerdem hohe Datenraten im Down- und Upload stabil und hochverfügbar sicherstellen. DSL-Anschlüsse erfüllen diese Anforderung nicht. Mit deren Standards ist kein symmetrischer Datenverkehr mit den benötigten Übertragungsraten möglich. Gerade der Upload ist heutzutage aber eine maßgebende Kennzahl für die Leistungs­fähigkeit eines Netzwerkanschlusses im Unternehmensumfeld. Beschäftigte wollen keine Filme streamen, sondern nutzen bidirektionale Dienste wie Video-Telefonie oder Cloud-Services, für die kontinuierlich hohe Down- und Upload-Raten be­nötigt werden. 

Die Cloud entlastet

Eine leistungsfähige Netzwerk-­Infrastruktur ist Grundvoraussetzung für die Nutzung von Cloud- und Managed-Services. Die Auslagerung von Diensten und Anwendungen in die Cloud entlastet kleine und mittelständische Unternehmen in mehrfacher Weise. Sie sparen Kosten, da weniger Hardware für die Unternehmensstandorte angeschafft, betrieben und gewartet werden muss. Im Hinblick auf Software werden Roll-outs neuer Lösungen und Versionen, allgemeine Aktualisierungen und sicherheitsrelevante Updates erleichtert. 

All das entlastet die IT-Abteilung, die sich auf wertschöpfende Projekte konzentrieren kann. Gerade dem Mittelstand erlaubt die Auslagerung von IT in die Cloud, sich in Zeiten des Fachkräftemangels auf die herausfordernde Anwerbung und Bindung von Personal im Kerngeschäft zu fokussieren.

Telefonie aus der Cloud

Eine der Anwendungen, für die eine Cloud-Lösung besonders geeignet ist, ist die Telefonie. Durch die netz­basierte Bereitstellung sparen sich Unternehmen die Kosten für Anschaffung und Wartung einer stationären Telefonanlage. 

Telefonie aus der Cloud ist skalierbar, effizient, moderne und für jede Unternehmensgröße geeignet. Einrichtung und Administration erfolgen schnell und einfach über ein browserbasiertes Webportal. Solche Anlagen verfügen über eine Vielzahl von Telefonie-Funktionen – wie etwa Weiterleitungen, Statusanzeigen, Mobile- und Softphone-Integration und Fax2Mail. 

Damit bieten sie ein hohes Maß an Flexibilität für die Arbeit über Unternehmensstandorte hinweg und im Homeoffice. Beschäftigte sind beispielsweise immer unter der gleichen Telefonnummer erreichbar – und zwar unabhängig davon, wo sie ihren Aufgaben nachgehen. Bei der Auswahl des Anbieters gilt es darauf zu achten, dass die Ausfallsicherheit durch redundante Serverinfrastruktur gewährleistet wird. Idealerweise erfolgt das in deutschen Rechenzentren, um wirklich alle Compliance-Anforderungen zu erfüllen.

Hilfestellung sorgt für mehr Sicherheit

Last not least spielt die Frage der Sicherheit im Zusammenhang mit der IT eine immer größere Rolle. Die Bedrohungen werden immer komplexer, da die Täter immer professioneller aufgestellt sind. Die Zahl der Vorfälle nimmt stetig zu. Gerade für kleine und mittelständische Unternehmen mit begrenzten IT-Ressourcen ist das eine große Herausforderung. Doch auch hier gibt es Möglichkeiten, Schutzmaßnahmen nach außen, etwa in die Netzwerk-Infrastruktur zu verlagern und so die IT-Abteilung zu entlasten und den Beschäftigten mehr Sicherheit bei der täglichen Arbeit zu bieten.

So können Netzwerkanbieter über das Domain-Name-System cloudbasiert Sicherheitslösungen bereitstellen, die vor Botnet-Attacken, Phishing, Trojanern, Spyware und einer Vielzahl anderer Cyberrisiken schützen, bevor diese das Firmen-Netzwerk überhaupt erreichen können. 

Im Unternehmen erfordert die Einrichtung einer solchen Lösung weder Expertenkenntnisse noch neue Hardware-Komponenten oder manuelle Software-Updates. Alle mit dem Netzwerkanschluss verbundenen Geräte sind automatisch geschützt. Es ist keine Lizenzierung pro Endgerät notwendig, was Kosten spart. Die Bedrohungsdaten werden bei solchen Lösungen alle zwei Minuten KI-unterstützt aktualisiert, dadurch wird ein Höchstmaß an Sicherheit erreicht. 

Bildquelle: Deutsche Glasfaser, iStock/Thomas Vogel

©2026Alle Rechte bei MEDIENHAUS Verlag GmbH

Unsere Website verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung zu. Weitere Infos finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

ok