Statement von Robert Engel, Geschäftsführer von Raz-Lee

Glückwunsch an IBM für ein tolles System

Puh, langsam reicht es! Nach vier Feiern zum 30. Geburtstagsfest des Systems, das wir aktuell IBM System i nennen, habe ich bereits von vier Geburtstagstorten essen dürfen. Das erste Mal auf der Power Konferenz in Hannover, dann anlässlich der IBM i University in Paris, danach auf der Power Konferenz in Wien und zuletzt auf dem Common Europa Kongress in Warschau. Gut, dass ich am Common USA Kongress gerade in Urlaub war. Langsam geht das auf die auch nicht mehr so schlanke Linie.

  • Robert Engel, Raz-Lee Security GmbH

    Robert Engel ist Geschäftsführer der Raz-Lee Security GmbH, Rödental.

  • Typisch für alle Event rund um IBM i in diesen Tagen: Eine Geburtstagstorte, hier die von der CEC 2019 in Warchau

Bei der „Ask the Expert“-Runde in Warschau habe ich denn auch mit einem Lächeln auf den Lippen eine „funny question“ gestellt: Welche Sorte von Torte es denn beim 40-jährigen Jubiläum geben wird – und habe natürlich tosenden Applaus bekommen.

Dabei ist die Frage gar nicht unberechtigt. Es ist zwar noch ein paar Jahre hin, aber wenn man die Roadmap des Herstellers aufmerksam anschaut, sind die Pläne für neue Releases des Betriebssystems IBM i und Technologie-Refreshes bereits bis ins Jahr 2028 festgelegt. Das nächste Release nach V7R3 ist schon fast fertig und bereits im Test, das übernächste gerade in Planung. Also kein Grund, sich nicht schon jetzt gedanklich auf das nächste Jubiläum einzustimmen.

Wobei, was damals auf den Markt gebracht wurde und was wir jetzt zur Verfügung haben, lässt sich vielleicht mit einem alten VW-Käfer und einem Formel-1-Rennwagen vergleichen. Geschwindigkeit, Hubraum, Technologie – da ist kein Stein mehr auf dem anderen geblieben. Das ist auch gut so, schließlich hat sich die Computerbranche seit 1988 mehrfach revolutioniert. Toll, dass wir bei IBM Vordenker haben, die jedes Mal den richtigen Technologieriecher hatten und unser System auf den technologisch neuesten Stand gebracht haben.

Was uns in der Zukunft erwartet, davon dürfen wir nur träumen! Aber eines ist sicher: Mit 5250 und Legacy-Anwendungen wird das wenig zu tun haben. Nur soviel, dass die auch in zehn Jahren noch funktionieren werden. Das IBM System i der Zukunft dagegen wird geprägt von Open Source mit neuen Programmiersprachen, Tools, Editoren, Softwaremanagement – gepaart mit tollen Webinterfaces.Und all das integriert – wie das „i“ im Namen andeutet.

Toll sind übrigens auch meine Beobachtungen auf den Konferenzen und Kongressen, an denen es um IBM i geht. Dort tauchen viel mehr junge Leute auf als früher – und mit jung meine ich Personen deutlich unter 25 Jahren. Das heißt: Auch die Generation Z hat unsere Plattform als Betätigungsfeld entdeckt. Kein Wunder, lassen sich doch mit neuen Programmiersprachen, zu denen ich übrigens auch „RPG free“ zähle, tolle Anwendungen erstellen, die nicht nur auf IBM i laufen. Weiter so IBM und Partner! Dann ist mir für die Zukunft nicht bange. 30 Jahre – und gerade wieder mal angefangen zu entwickeln...

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