SAP Ariba für den Röhm-Einkauf fast ausschließlich remote installiert

Go-Live in kürzester Zeit

Die Röhm GmbH, ein deutscher Hersteller von Chemieprodukten und Acrylglas mit weltweit 3.900 Mitarbeitern an insgesamt 15 Standorten, hat nach dem Anfang August 2019 abgeschlossenen Carve-Out von Evonik den Bielefelder SAP-Partner Apsolut damit beauftragt, Ariba-Lösungen für die Unterstützung des Einkaufs zu implementieren.

Im Automobilbau eignet sich das neue Plexiglas Optical HT von Röhm besonders gut für Optiken in LED-Scheinwerfern.

Das Hauptziel des Projektes: Alle Kataloge und den RfQ-Prozess – also das Einholen der Angebote (Request for Quotation) pünktlich zum Go-Live zur Verfügung zu stellen. Da das bisher genutzte Evonik-System zeitnah endete, war eine Verschiebung des Go-Lives der neuen Ariba-Lösung ausgeschlossen.

Zu Beginn des Projektes wurden die ersten zwei Wochen lang noch Workshop vor Ort durchgeführt. Aufgrund von Covid-19 fanden die restlichen Termine dann remote statt. Im Projekt mussten zum Teil komplett neue Prozesse implementiert werden – und ein Supplier-Onboarding für über 100 Supplier in kürzester Zeit.

Trotz der räumlichen Distanz und des engen Zeitplans wurde das Projekt ein voller Erfolg, so Paul Trautmann, Manager Procurement Processes & Projects in der Abteilung Procurement Governance & Processes bei Röhm. Dank der strukturierten Arbeitsweise und des engagierten Teams sei der dringend einzuhaltende Go-Live Termin geschafft worden.

Als Vorteile führt Trautmann die Aufrechterhaltung bereits bestehender Lieferantenbeziehungen und die kontinuierliche Weiterentwicklung durch die neuen Lösungen durch die Einführung von SAP Ariba Buying und Commerce Automation am. Im finalen Schritt habe Apsolut auch noch beim Catalog und Supplier Onboarding unterstützt und das Projekt in Time und Budget abgeschlossen.

Automatismen für Bestellungen

Viele Unternehmen haben ihren Einkauf bereits digitalisiert und nutzen beispielsweise Katalogsysteme oder automatisierte Beschaffungsprozesse. Doch meist endet die Digitalisierung auf dem Weg zum Lieferanten. So werden Bestellungen heute oft noch per E-Mail ausgelöst. Das Ariba-Netzwerk schließt genau diese Lücke mit einer integrierten End-to-End-Lösung.

Innerhalb des Systems lassen sich neue Lieferanten integrieren, Ausschreibungen starten und Planbedarfe mit dem Lieferanten austauschen. Das Resultat sind vollständig digitalisierte Bestellungen und Rechnungen. Dabei profitiert nicht nur der Einkauf, sondern auch der Lieferant und erhält stets aktualisierte Planzahlen. So lassen sich Abweichungen schneller erkennen und Engpässe effektiv vermeiden.

Bildquelle: Röhm GmbH

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