Eines der Havi-Vertriebszentren in Europa
Sauber und leise durch die Nacht: Havi Spanien beliefert McDonald's-Filialen in Madrid und Barcelona inzwischen mit LNG-Trucks von Scania.
Havi ist ein weltweit agierendes Unternehmen, das die Lieferketten führender Foodservice-Marken erneuert, optimiert und verwaltet. Nach einer umfangreichen und einjährigen Suche entschied man sich – nach Firmenangaben vor allem wegen ihrer Technologiearchitektur – für diese neue Software.
Ziel ist es, damit jederzeit die höchsten IT-Sicherheitsstandards, die ständige Serviceverfügbarkeit, eine optimale Betriebseffizienz sowie die Sicherheit und Rückverfolgbarkeit von Lebensmitteln über die gesamte Lieferkette hinweg zu gewährleisten. Die Installation in einer Multi-Tenant-Cloud, betrieben von Amazon Web Services (AWS), sorgt dafür, dass monatlich alle Aktualisierungen bereitstehen, sodass Havi ständig auf dem neuesten Software-Stand ist.
Die fortschrittlichen Lagerverwaltungs- und Ressourcenplanungs-Funktionen, zu denen 3D-Visualisierung und ein stärkerer datengesteuerter Ausführungsansatz gehören, sind weitere Pluspunkte, die bei Havi für Infor WMS sprachen. In der Lagerverwaltung ist eine visuelle Überwachung und Steuerung der Auftragsabläufe möglich; etwaige Engpässe und die aktuellen Auslastungen der Ressourcen können in Echtzeit eingesehen werden, um Prozesse zu beschleunigen und Ressourcen bedarfsgerecht zu allokieren. Hinzu kommt, dass die Planung und das Management von Arbeitskräften in Infor WMS integriert ist. Das erleichtert die Erfassung und Analyse von Dienstleistungskosten erheblich, sodass sich mithilfe der Software die Aktivitäten von Distributionszentren ganzheitlich steuern und abrechnen lassen.
„Infor WMS bietet viele Funktionen, die es uns ermöglichen, auf die sich ändernden Anforderungen unserer Kunden mit erhöhter Standardisierung sowie fortschrittlicherer Planung und Ausführung zu reagieren“, sagt Rafael Gomez, verantwortlich für Supply Chain Operations & Freight Management bei Havi. „Wir sehen auch Möglichkeiten, unsere Betriebsleistung durch die Einführung neuer Technologien und Automatisierung zu steigern, da diese zu einem noch sichereren Arbeitsplatz beitragen und gleichzeitig die Mitarbeitererfahrung verbessern können.“
Wichtig für den Projekterfolg sein wird auch das Zusammenspiel der neuen Lagersoftware mit den wichtigen IT-Systemen des Logistikkonzerns. Dazu gehören zum Beispiel Standardsofware-Systeme wie SAP oder JD Edwards, aber auch das operative Warenwirtschaftssystem Ilos, eine hochspezialisierte Eigenentwicklung auf Basis der Serverplattform IBM i. Ilos verwaltet u.a. auch die Materialstammdaten wie Preis, Sortiment, oder Zuordnung. Ebenso wichtig wie das Zusammenspiel mit Havis IT-Systemen wird für den Projekterfolg aber auch sein, wie die möglichst engere Verzahnung mit den Warenwirtschaftssystemen der wichtigsten Kunden – allen voran McDonald’s – gelingt. Denn das ist wichtig, um alle Materialströme und Kundentransaktionen zu verfolgen.
Das weltweit aktive, privatgeführte Logistikunternehmen beliefert neben McDonald’s auch weitere Kunden der Food-Service-Industry wie BP, Ikea, Nordsee, Pizza Hut oder Subway. 1974 gegründet, beschäftigt das Unternemen mehr als 10.000 Menschen und beliefert Kunden in über 100 Ländern. In Deutschland ist Havi an neun Standorten mit insgesamt über 1.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern präsent und bietet Services für die komplette Supply Chain an, von Marketing Analytics über Supply-Chain-Management, Packaging und Logistik bis zu Recyling & Waste reichen.
Bildquelle: Scania, Havi