Weltweite Kundenbetreuung bei Cyber-Verteidigungsstrategien

Help Systems heißt jetzt Fortra

Das im Midrange-Markt verwurzelte amerikanische Softwarehaus Help Systems hat sich Anfang November in Fortra umbenannt. Der neue Name, der Sicherheit und Schutz signalisieren soll, steht für den strategischen Wechsel hin zu einer weltweiten Kundenbetreuung mit einer einheitlichen IT-Verteidigungsstrategie.

  • Das durch mehr als 30 Übernahmen formierte Produktfolio

  • Fortra-CEO Kate Bolseth

    Fortra-CEO Kate Bolseth will Kunden helfen, selbst komplexeste Sicherheitsherausforderungen zu bewältigen.

Das Rebranding betont das verstärkte Engagement des Unternehmens, seine Kunden bei komplexen Cybersecurity-Anforderungen in zunehmend problematischen Geschäftsumfeldern zu unterstützen. Unternehmen aller Art verspricht der Hersteller „eine starke Verteidigungslinie aus einer Hand, um Sicherheit zu gewährleisten und gleichzeitig negative Auswirkungen auf die tägliche Produktivität zu vermeiden“.

Help Systems wurde 1982 von Dick Jacobson noch unter dem Namen Help/38 (später Help/Systems) gegründet und entwickelte mit Robot/38 das erste Produkt zur Systemautomation. Im Laufe der Jahre erweiterte das Unternehmen seine Suite von Allzweck-Robot-Utilities für Aufgaben wie z.B. Job-Scheduling, Backup & Recovery oder Systemüberwachung für die Midrange-Systeme der IBM. Der Vorstoß in den Sicherheitsbereich begann im August 2008 mit der Übernahme von Powertech, einem US-Anbieter von Netzwerksicherheits- und Auditing-Tools für den IBM-i-Server. Wenige Monate später folgte die Übernahme von Bytware, dem einzigen Anbieter von Antiviren-Software für die IBM-i-Plattform.

Mit Hilfe von Private-Equity-Geldern kaufte Help Systems dann weiterhin IBM-i-Softwareanbieter auf, darunter sicherheitsorientierte Anbieter wie Safestone und Skyview, aber auch Business-Intelligence-Anbieter wie Coglin Mill und die von IBM erworbene Showcase-Produktlinie oder IBM-i-Utility-Anbieter wie CCSS, RJS oder Halcyon.

Seither hat sich das Unternehmen, unterstützt durch finanzkräftige Investoren und zahlreiche Übernahmen, weiter entwickelt und beschäftigt heute mehr als 3.000 Menschen, die von Niederlassungen in 18 Ländern weltweit über 30.000 Kunden betreuen. Im Rahmen dieser Entwicklung verlagerte das Unternehmen seinen Fokus auf Cyber-Security und Automatisierung – und baute ein Portfolio in den Bereichen „Data Security“, „Infrastructure Protection“ und „Managed Security Services“ auf. Zu diesem Portfolio tragen übernommene Software- und Service-Anbieter bei, wie Alert Logic, Digital Guardian, Cobalt Strike, Tripwire, Digital Defense, Terranova Security, Clearswift, Agari, Phish Labs, Core Security, Linoma Software/Go Anywhere, Boldon James und Titus.

Dieses Portfolio praxisbewährter Software hat Integrationen hervorgebracht, die den Kunden helfen, ihre Herausforderungen mit innovativen und effizienten Methoden zu meistern. Diese Integrationen berücksichtigen neue Bedrohungsdaten für einen effektiveren Schutz gegenüber schnell wachsenden Cyber-Bedrohungen. Die 350 Mitarbeiter des Fortra-Teams für Bedrohungsforschung und -analyse sind nicht nur auf dem Laufenden, was neue Bedrohungen angeht, sondern auch, was die Optimierung von Software und Diensten für die Kunden betrifft.

„Die Cyber-Security-Branche befindet sich in ständigem Wandel, und wir sind Teil dieses Wandels“, sagte Kate Bolseth, seit 2019 CEO von Fortra. Sie will nun „einen neuen, ehrgeizigen Weg beschreiten, der unserer Branche und unseren Kunden positive Veränderungen bringen wird“. Man wolle auch komplexeste Sicherheitsherausforderungen zu bewältigen helfen und die permanente Belastung vieler Kunden reduzieren. „Wir wollen, dass unsere Kunden Fortra als ihren Partner in Sachen Cyber-Security verstehen, der ihnen bei jedem Schritt zur Seite steht“, so Bolseth.

Bildquelle: Fortra

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