Das Teraflex-Terminal FSP 3000, ein kompaktes Gerät (nur eine Höheneinheit), fasst 36 bidirektionale Ethernet-Dienste mit 100 Gbit/s zusammen und überträgt diese mit bis zu 600 Gbit/s je Wellenlänge.
Gemeinsam mit seinem Partner Acacia Communications erreichte der Münchener Hersteller erstmals diese Performance – und zwar mit kommerziell verfügbaren Transpondern und Echtzeit-Digitalsignalprozessoren (DSPs) bei der transatlantischen optischen Datenübertragung über ein kosten-optimiertes Unterseekabel. Adva-Manager Sorin Tibuleac zeigt mit Übertragungstests bei 600 Gbit/s pro Wellenlänge zudem, dass man auch dem wachsenden Bandbreitenbedarf im Metronetz zur Verbindung von Datenzentren gewachsen ist.
Das Teraflex-Terminal FSP 3000, ein kompaktes Gerät (nur eine Höheneinheit), fasst 36 bidirektionale Ethernet-Dienste mit 100 Gbit/s zusammen und überträgt sie mit bis zu 600 Gbit/s je Wellenlänge. Dank des modularen Aufbaus können Netzbetreiber damit bedarfsgerecht die jeweils beste Kombination aus Modulationsformat, Symbolrate und Kanalabstand verwenden – was die unkomplizierte Anpassung der Übertragungskapazität an unterschiedliche Entfernungen erlaubt.
„Die rasche Zunahme des Datenverkehrs durch Cloud-basierte Dienste erfordert einen erheblichen Ausbau von Langstrecken- und Seekabelnetzen“, glaubt Christian Rasmussen, Gründer von Acacia Communications. Mit dem Adva-Terminal, das den kohärenten DSP Pico nutzt, unterstütze man Netzbetreiber bei der Erweiterung ihrer Infrastrukturen. „Mit dieser Technik verringert sich der Platzbedarf und die Leistungsaufnahme“, betont Rasmussen. „Wir sind davon überzeugt, dass unsere Ergebnisse für Betreiber von Weitverkehrs- und Seekabelnetzen von großen Nutzen sind, aber auch Anbietern von Cloud-basierten Diensten und digitalen Medien dabei helfen, ihren Kunden in aller Welt kostengünstig mehr zu bieten.“
Bildquelle: Adva Optical Networking