Support schon während der Testphase nutzen

Hilfe bei der Evaluation von SAP S/4Hana

Vor kurzem feierte die SAP-Software S/4Hana ihren ersten Geburtstag. Doch noch tun sich viele IT-Chefs schwer mit dem neuen ERP-System, auch wegen hoher Lizenzkosten, fehlender Business-Cases und unüberschaubarer Implementierungsaufwände.

„Welchen Aufwand die Implementierung verursacht, lässt sich am besten bei einem ausführlichen Test unter Realbedingungen ermitteln“, weiß Claus Werner, Partner und Experte für SAP-Lösungen bei der Münchner mip GmbH. Er betont: „Künstliche Szenarien, in denen Unternehmen sich auf der sprichwörtlichen ‚grünen Wiese‘ wiederfinden, in idealisierten Bedingungen und mit vorgegebenen Daten, helfen nicht weiter.“ Stattdessen sollten Firmen ein neues ERP-System vorzugsweise mit ihren eigenen Daten testen. Werner: „Nur so kann ein Unternehmen das Potenzial einer Software für die eigenen Zwecke, Prozesse, Datenmengen und -formate beurteilen.“

In Kooperation mit IBM bietet mip daher die Möglichkeit, S/4Hana drei Monate lang in der Cloud zu testen – mit eigenen, aufbereiteten Unternehmensdaten. Dabei wird das Softlayer-Rechenzentrum in Frankfurt/Main genutzt. „Außer einem Netzwerk und SAP-Lizenzen brauchen Interessenten nichts mitzubringen“, erläutert Werner – und verspricht Unterstützung nach dem „T-Shirt-Sizing-Modell“: je nach Bedarf über Supportpakete in S, M oder L.

Change-Management gefragt

„Dieser Support kann schon während des Softwaretests sinnvoll sein“, meint Werner und erklärt: „Wir müssen oft erst die Daten der Kunden aufbereiten oder Lösungen updaten, bevor wir sie in ein neues System übertragen können. Viele Tests scheitern vermutlich daran, dass neue Nutzer mit der unbekannten Software allein zurechtkommen wollen oder sollen. Sie stolpern dann über Hürden, die im Rahmen eines professionellen Testmanagements aus dem Weg geräumt werden. Ohne diesen Support können sie das volle Potenzial einer Software gar nicht erst abrufen – klar, dass ihr Test dann negativ ausfällt.“

Häufig müssen sich Nutzer durch die Einführung eines neuen ERP-Systems auch an neue Prozesse und Benutzeroberflächen gewöhnen. Das kann mühsam erscheinen und so Ablehnung bei den Anwendern hervorrufen. „Wichtig ist, dass große Veränderungen von Change-Management-Prozessen begleitet werden“, weiß Werner. „Wenn alle wissen, was auf sie zukommt und verstehen, warum das notwendig ist, steigert das auch die Akzeptanz und damit die Nachhaltigkeit.“

Über die mip GmbH

Die mip Management Informationspartner GmbH agiert seit 1988 als Dienstleister mit Erfahrung in den Bereichen „Data Warehouse“, „Business Intelligence“ sowie Business- und Predictive-Analytics. Partnerschaften mit großen Herstellern wie IBM und spezialisierten kleineren Häusern sollen sicherstellen, dass Projekte den richtigen technischen Unterbau bekommen. Die SAP-Erfahrung reicht dabei vom klassischen ERP bis hin zu Hana- und Cloud-Lösungen, inklusive der Themen Einführung, Migration, Konsolidierung, Release-Wechsel, Prozess- bzw. Modulberatung und Transformation.

Bildquelle: Thinkstock / iStock

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