Hasco wechselt von SAP CRM in die Sales Cloud

Höhere Frequenz im Kundenkontakt

Seit Jahresbeginn arbeitet die Hasco Hasenclever GmbH mit der SAP Sales Cloud als CRM-System. Seither sind die Vertriebsprozesse bei dem Hersteller von Normalien und Zubehörteilen für den Werkzeug- und Formenbau digital verfügbar – und erste positive Effekte klar erkennbar. Dokumentation und Organisation funktionieren schneller, auch die Transparenz ist höher als zuvor.

Oliver Losert, Hasco

Oliver Losert, Manager Representations & New Markets bei Hasco, freut sich über „den reibungslosen, zügigen Projektverlauf – und natürlich über die Ergebnisse!“

Weltweit gewährleistet Lüdenscheider Hasco GmbH mit über 700 Mitarbeitern an 35 Standorten eine schnelle Verfügbarkeit von Teilen für den Werkzeug- und Formenbau. Formenbauer können heute auf ein Produktportfolio von rund 100.000 Einzelteilen für die Fertigung anspruchsvoller Werkzeuge zugreifen. Der intensive Kundenkontakt spielt für den Unternehmenserfolg eine entscheidende Rolle – und sollte das Kundenmanagement weltweit aktiver gestaltet werden.

Modernisierung des SAP-Systems

„Seit ca. 20 Jahren nutzen wir SAP mit verschiedenen Systemen und Modulen“, sagt Oliver Losert, Manager Representations & New Markets bei Hasco. „Für schnelle, flexible internationale Geschäftsprozesse und den Ausbau unserer Wettbewerbsfähigkeit führt kein Weg an einem modernen, zukunftsfähigen CRM-System vorbei.“ Deshalb habe man sich für die Ablösung des in die Jahre gekommenen SAP CRM 5.0 (on Premise) und für den Wechsel in die Sales Cloud der Walldorfer entschieden. Zu den wesentlichen Gründen für diese Entscheidung gehören:

  • einheitliche, zentrale und optimal strukturierte Kundendaten („One point of truth“) für ca. 180 User
  • standardisierte Integration mit dem vorhanden Backend SAP ERP 6.0
  • ein aktives und weltweit verfügbares Kundenmanagement
  • bessere Möglichkeit zur Klassifizierung und Segmentierung für ein optimiertes Kampagnenmanagement
  • effizientere Besuchsplanung und -durchführung
  • kontinuierliches Kunden-Monitoring und weltweit einheitliches Berichtswesen.

Schneller, flexibler, wettbewerbsfähiger

Die Gründe für diese Vorgaben lagen auf der Hand: So konnten etwa eine höhere Frequenz im Kundenkontakt, einheitliche Wochenberichte sowie die Homogenisierung der Verkaufsprozesse mit der bisherigen CRM-Lösung nur unzureichend realisiert werden. „Das Gleiche galt für ein besseres Management des gesamten Vertriebsteams“, erinnert sich Losert. „Wir brauchten eine Lösung mit breiter internationaler Akzeptanz und positiver Auswirkung auf die Mitarbeitermotivation.“

Der Dortmunder Projektpartner Uniorg bekam ca. ein halbes Jahr Zeit für die Umsetzung der festgelegten Ziele. „Neben der Optimierung der Vertriebsprozesse hatten wir zuverlässigere und schnellere Informationskanäle aufzubauen, die Einführung mobiler Lösungen zu begleiten und heterogene Systemlandschaften zu integrieren“, sagt Projektleiter Thomas Voß.

An die größten Herausforderungen des Projektes erinnert sich Voß noch genau, zum Beispiel die Stammdatenbereinigung und die Konfiguration von Integrationsszenarien. Dazu gehört die Anpassung der Sales Cloud an die Unternehmensprozesse inklusive der Einbindung der Groupware Notes (mit Anpassungen) sowie die Implementierung der kundenspezifischen Anforderungen (Angebots- und Auftragsdarstellung). Um für Akzeptanz zu sorgen, hatte Voß mit seinem Team die „Key User immer direkt mit einbezogen, sowohl bei den Prozessabläufen, als auch bei der Anpassung der Nutzeroberfläche“.

Für 2020 sind die „Oversea“-Rollouts geplant

Genutzt werden kann die Sales Cloud nun auf unterschiedlichsten Endgeräten (dank „Responsive Design“) – und zwar im On- und Offline-Modus. Die Verarbeitung der Vertriebsinformationen erfolgt laut Voß mit Hilfe zeitgemäßer Funktionen, wie nativer Spracheingabe, weitaus schneller als je zuvor. Es entfällt jede Menge Verwaltungsaufwand für den Innendienst, zum Beispiel die doppelte Erfassung von Terminen und Aufgaben. Darüber hinaus sind alle Beteiligten zu jeder Zeit und an jedem Ort auf dem gleichen und einem vollständigen Informationsstand. Außerdem können sich die Vertriebsmitarbeiter auf Basis der jederzeit verfügbaren Informationen auf Kundentermine besser und gezielter vorbereiten.

Nach dem „Going Live“ in Lüdenscheid folgt nun Schritt für Schritt die Anbindung der Töchter. Die Rollouts in zehn europäischen Ländern sind bereits weitestgehend abgeschlossen, für 2020 sind die „Oversea“-Rollouts geplant. „Wir freuen uns über den reibungslosen, zügigen Projektverlauf – und natürlich über die Ergebnisse […]“, zieht Losert zufrieden ein erstes Zwischenfazit.

Über Hasco

Im Jahre 1924 durch Hugo Hasenclever als Graveurbetrieb gegründet, wurden bereits 1930 in Lüdenscheid erste Formen für die Kunststoffindustrie hergestellt. Einen Produktivitätsschub für die gesamte Branche löste sein Sohn Rolf Hasenclever 1960 mit der Erfindung des Normalien-Baukastensystems aus. Damit begann die internationale Ausrichtung des Unternehmens. Durch eine permanente Weiterentwicklung des Platten-, Zubehör- und Heißkanalprogramms entwickelte sich Hasco im Laufe der Jahrzehnte zum Kompetenzpartner für den Werkzeug- und Formenbau.

Maja Schneider/we

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