Tipps für das Arbeiten von zu Hause

Homeoffice und HR-Management

In Zeiten von Work-Life-Balance spielt das Homeoffice immer mehr eine tragende Rolle. Aus gegebenem Anlass sogar noch mehr: Covid-19. Das soziale – und nicht zuletzt auch das wirtschaftliche Leben – werden bis auf ein Minimum herunter gefahren.

Homeoffice und HR-Management

Ohne HR-Management kann das Arbeiten für die Mitarbeiter schnell zum Alptraum werden.

Um den Betrieb trotz Corona weiterhin aufrechtzuerhalten, wollen viele Unternehmer kurzfristig auf Homeoffice umstellen. Klingt einfach, stellt die Unternehmen und Mitarbeiter jedoch vor vielen Herausforderungen. Face-to-Face läuft die Kommunikation und Austausch zwischen Kollegen und Vorgesetzten ohne großen Aufwand. Doch wie sieht es im Homeoffice aus? Wie gelingt es die alltäglichen und damit auch selbstverständlichen Dinge der Arbeitswelt auch dort zu managen?

Eine der Herausforderungen kann die Nachweispflicht der Arbeitszeit darstellen, denn Excel ist für die Dokumentation der Arbeitszeiten ein viel genutztes (und nicht mehr zeitgemäßes) Tool. Die Übertragung an Vorgesetzte und Personalabteilung ist hier aufwändig und oft fehlerbehaftet. Zudem können Vorgesetzte und Personalabteilung nicht nachvollziehen, ob ein Mitarbeiter „anwesend“ ist.

Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 3-4/2020. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.

Weiterhin spielt auch die Abwesenheitsplanung eine große Rolle im Homeoffice. Angefangen von der Freigabe von Urlaubsanträgen und deren Bearbeitung über die Gesamtübersicht von geplanten bzw. genommenen Urlauben. Der Papierantrag wird vom Arbeitnehmer ausgefüllt, der Vorgesetzte prüft diesen, trägt diesen in seine Übersicht und leitet das Dokument an die Personalabteilung weiter. Diese dokumentiert es ebenfalls und archiviert den Antrag in Papierform. Oft führt sowohl der Vorgesetzte als auch die Personalabteilung eine Gesamtplanung der Urlaubsansprüche, Zeiträume und Resturlaube. Wie gelingt es, sowohl die Freigabe von Urlaubsanträgen (vor allem im Homeoffice), aber auch die Abwesenheitsplanung generell zu vereinfachen?

Und nicht zuletzt der Meldepflicht von Arbeitsverhinderungen, wie z. B. Krankheit. Wie sieht die Bereitstellung von Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen aktuell aus? Der Mitarbeiter muss diese meist spätestens am dritten Krankheitstag beim Arbeitgeber vorlegen, was üblicherweise über den Postversand läuft. Diese Vorgehensweise ist sowohl in der aktuellen Situation (Stichwort Quarantäne), und dazu noch im digitalen Zeitalter, überholt. 

Bildquelle: Thinkstock/iStock

*Unser Autor Tilo Schwittek ist Account-Manager der Veda GmbH.

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