Innovative Kommunikationsformen flexibilisieren starre IT-Systeme

IBM Connections 4.0

Die ab sofort verfügbare neue Version 4.0 von IBM Connections soll Social Media-affinen Mitarbeitern „Big Data“-Analyse ermöglichen. Dadurch erhalten sie Einblicke in Informationen aus Netzwerken wie Facebook oder Xing, die sie in Echtzeit nutzen können.

Ausschnitt aus dem Startbildschirm einer Community, die mit IBM Connections gebaut wurde.

Die neue Version der Software, die 2007 noch mit dem Namen Lotus Connections auf den Markt kam, bietet daneben auch bessere Mobilgeräte-Unterstützung, aktualisierte Activity Streams, neue Email-Funktionen, Kalender, Wikis und Blogs. Die Social Software von IBM soll die Funktionalität des Web 2.0 auch für Geschäftskunden nutzbar machen, ähnlich wie Yammer/Microsoft, Ciscos Webex Social, Jive, Huddle, Moxiesoft, Social Cast (kürzlich von Vmware übernommen), Social Text oder Traction.

All diese Produkte versprechen den Fachabteilungen unter dem Schlagwort „Enterprise 2.0“ Punktlösungen gegen die Blockaden der IT-Abteilung – durch innovative Kommunikationsformen. Sie sind ein Ergebnis der wuchernden Bürokratie und mangelnden Agilität in Unternehmen und Behörden, die u.a. auch durch starre IT-Systeme (mit)verursacht werden.

Die direkte Zusammenarbeit ist mit einem Klick möglich und ermöglicht sichere Communities innerhalb und außerhalb des Unternehmens. Das neue Connections Mail vereinfacht den Zugang zu Emails innerhalb einer Social Networking-Umgebung. „Mit der neuen Version wachsen klassische Kommunikationswege und Social Software-Funktionen enger zusammen“, lobt Stefan Gierl, Mitglied der Geschäftsleitung bei Fritz & Macziol, diese neue Funktion. Dank der Activity Streams und Open-Social-Gadgets sei die Integration von bislang separierten Workflows möglich.

Schon die Startseite von IBM Connections bietet ein „Social Interface“ für die Integration von Content aus beliebigen Drittanwendungen direkt neben den Unternehmensinhalten wie Email und Kalenderfunktionen. Dieser so genannte Activity Stream gibt Mitarbeitern einen Überblick über die unterschiedlichsten strukturierten und unstrukturierten Inhalte, wie etwa Beiträge aus Twitter und Facebook, Wetterdaten, Videos, Protokolldateien, SAP-Anwendungen oder elektronisch signierte Dokumente.

Das neue Connections wird das heute vorgestellte iPhone 5 mit iOS 6 unterstützen, aber auch iPad, Windows-Phone-Geräte und auch Android. Unternehmen aus aller Welt nutzen diese Social Software bereits, darunter Bayer Material Science, Colgate-Palmolive und Leaseplan.

Linked People bei Leaseplan

Die niederländische Leaseplan N. V., weltweit aktiver Anbieter von Fahrzeugleasing und Fuhrparkmanagement, nutzt die IBM-Software für Social Collaboration in 40 Niederlassungen in 30 Ländern mit über 6.000 Mitarbeitern. Linked People genannt, ist ein soziales Netzwerk firmenintern zum integralen Bestandteil der Arbeitswelt geworden, mit knapp 800 Communities, 400 Blogs und über 800 Foren. Beispielsweise gibt es Profile der Mitarbeiter mit ihren Kompetenzen und Projekterfahrungen.

„In Zusammenarbeit mit IBM haben wir unsere Geschäftsprozesse neu gestaltet“, sagt Wim de Gier, Senior Global Project Manager Corporate Strategy and Development bei Leaseplan. „Unser internes Soziales Netzwerk macht es für unsere Mitarbeiter fiel einfacher, den passenden Experten für einen Kunden zu finden“. Das verbessere den Service für den Kunden und die Effektivität der Belegschaft gleichermaßen.

www.ibm.de

www.leaseplan.de

Dank IBM Connections: Twittern im Büro

Bildquelle: IBM

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