Die „Integrationsplattform“ für Power8

IBM i 7.2 kommt am 2. Mai

Die offizielle Ankündigung der Betriebssystemversion IBM i 7.2 unterstreicht heute erneut den Integrationsgedanken, der schon 1988 beim Launch der Plattform AS/400 Pate stand. IBM i 7.2 ist ab Freitag erhältlich und läuft auf Servern mit den kommenden Power8-Prozessoren, aber auch mit Power7 und sogar noch System-i-Servern mit Power6.

Im Ankündigungbrief ZP14-0190 verweist IBM auf wichtige neue Funktionen für die Datenbank DB2 für i, für das Systemmanagement und für die Sicherheit und den Schutz der Serverplattform. Natürlich ist IBM i 7.2 auch optimiert auf den Betrieb der neuen Prozessortechnologie Power8 in den neuen Servern, die am 10. Juni verfügbar werden.

Dazu kommen wie bei jedem Versionswechsel des Betriebssystems – der letzte war der Schritt auf IBM i 7.1 bei der Power7-Einführung im Frühjahr 2010 – viele Verbesserungen im Detail sowie die Integration zusätzlicher Features in das Betriebssystem oder die zugehörigen Lizenzprogramme.

Dazu zählen z.B. „Liberty Core“ als Basis für den Integratierten Applikationsserver, Verbesserungen bei der Datensicherung mit Bordmitteln (sprich den „Backup, Recovery, and Media Services“, BRMS), Support für Zend Server 6.0 als PHP-Plattform, neue Druckerlösungen oder Performance-Verbesserungen beim Integrierten File System (IFS) inklusive der Unterstützung des Open-Source-Fileservers Samba. Außerdem wurde der HTTP-Server des Betriebssystems auf das Level 2.4 des Apache-Servers aktualisiert.

Neu mit IBM i 7.2 kommt auch die PowerHA System Mirror for i Express Edition als Hochverfügbarkeitslösung, die den Restart einer LPAR auf einem anderen Server erlaubt und so die Betriebssicherheit erhöht. Die „Express Edition“ erlaubt es anders als die „Standard Edition“ auch „Hyper Swaps“ mit dem Speichersystem DS8700 (und größer).

IBM i Access Client Solutions

Etwas vertiefen wollen wir an dieser Stelle die Verbesserungen beim Zugriff über das Netz mit den iAccess Client Solutions sowie den Support für „WAN over LAN“.

Ursprünglich mit dem Technologie-Refresh (TR) 6 für IBM i 7.1 im Juni 2013 eingeführt, wird die Produktfamilie der IBM i Access Client Solutions erweitert. Sie erlaubt den plattformunabhängigen Zugriff von Clients, die Java unterstützen (wie z.B. Windows, Linux oder Apple Mac OS) und erhält jetzt zusätzlich:

- eine 5250-Bildschirm- und Druckeremulation basierend auf Host-on-Demand

- Support für einen 5250 Session Manager, ähnlich wie beim IBM Personal Communications Session Manager

- Datentransfers ähnlich wie bei IBM i Access für Windows Data Transfer – plus Support für weitere Dateiformate wie z.B Open Document Spreadsheet (*.Odds) oder Excel Workbook (*.lax)

- Datentransfer-Integration mit Excel und Open Office

- Download und Ansicht von Spooldateien.

Support für „WAN over LAN“

Die jetzt mögliche Funktion „WAN over LAN“ in IBM i erweitert die Optionen bei der Virtualisierung und spart PCI-Steckplätze ein, die bisher für Modem- oder WAN-Karten nötig waren. Ein- und derselbe Ethernet-Adapter kann über virtuellen I/O des Betriebssystems nunmehr auch Fax- oder WAN-Connectivity bieten.

www.ibm.de

Bildquelle: IBM

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