Statement von Martin Graeber, Geschäftsführer der Kamaste.it GmbH

IBM i im Wandel der Zeit

In 30 Jahren ist viel passiert! Die Technikgeschichte zeigt: Die AS/400 oder auch die Plattform IBM i war vor der CD und DVD da – auch USB-Sticks gab es noch nicht. Das Weltraumteleskop Hubble und der Gameboy waren zusammen mit dem „Internet“ auch erst NACH der AS/400 da.

Martin Graeber, Geschäftsführer der Kamaste.it GmbH

Martin Graeber, Geschäftsführer der Kamaste.it GmbH

Mobiltelefonie war noch eher die Ausnahme und wenn – dann mit dem guten alten analogen „C-Netz“ - also 1G – was immerhin schon „Handover“ beherrschte – heute eine Selbstverständlichkeit. Smartphone, Email, Navigation, DSL und Netzwerke gab es noch nicht – und stinkende Autos ohne Katalysator waren normal.

Damals wollte man einfach nur die wichtigsten Geschäftsprozesse mit einem „Applikationssystem“ betreiben. Heute sehnt man sich nach der Ruhe von einst. Computer waren zu hause allenfalls ein Hobby von wenigen, die Spiele auf ihrem Atari, Commodore oder sonstigen „Home Computern“ laufen liessen. Man musste schon ein Monatsgehalt oder mehr für einen kompatiblen PC oder C64 hinlegen; den IBM PC im Original konnte sich niemand wirklich privat leisten.

IBM i zeichnet damals wie heute einen hohen Investitionsschutz aus. Waren es anfangs in sich geschlossene relationale Datenbanken, so werden heute über viele Schnittstellen und Netzwerke Daten ausgetauscht und somit eine hohe Integration erreicht. Dabei werden die in die Software investierten Prozesse geschützt und stehen weiter zur Verfügung. Selbst Unix-kompatibler Quellcode, Python, PHP oder Java lässt sich mit hoher Stabilität und Performance auf der Platform ausführen.

Für den SAP-Betrieb zum Beispiel war, ist und bleibt das System i die Datenbank mit niedrigsten TCO. Der Hersteller liefert die Hardware, das Betriebssystem und die Datenbank samt vollständiger Dokumentation aus einer Hand. Wo bekommt man das heute noch?

Wird heute ein Windows-Server betrieben, hat man mindestens schon zwei Hersteller – für Hardware und Betriebssystem – im Haus. Kommt dazu noch eine Datenbank, sind schon drei Hersteller im Boot – es sei denn, man verwendet MS SQL. Hier ist man stark an bestimmte Konfigurationen gebunden, die auch supported werden. Und trotzdem passiert es doch, daß sich die Hersteller bei Problemen den Ball zuspielen – zum Leidwesen der Anwender.

Es ist dagegen im IBM-i-Umfeld selbstverständlich, dass die Datenbank immer und ohne großen Personalaufwand funktioniert. Ich glaube daran, dass IBM es schaffen wird, diesen eingeschlagenen Pfad weiter zu führen und die Investitionen der Unternehmen in diese sehr stabile und günstige Platform weiter zu sichern. Ein Hoch auf die nächsten zehn Jahre – mit IoT, Wearables, „BigData“ und natürlich IBM i. In zehn Jahren werden wir auf den Power Systemen – denke ich – 50 Prozent der Workload auf IBM i und die anderen 50 Prozent auf AIX/Linux sehen.

Bildquelle: Kamaste.it GmbH

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