Connections Engagement Center wird im Herbst gestartet

IBM kauft Timetoact das Produkt XCC ab

IBM erwirbt von der Kölner Timetoact Software & Consulting GmbH das Produkt XCC – die „Web Content & Custom Apps Extension für IBM Connections“ – mit sofortiger Wirkung. IBM wird XCC weltweit als Teil des neuen „Connections Engagement Centers“ vertreiben, das der Organisation von News und Inhalten innerhalb der Cloud-Plattform „Connections“ dienen soll. XCC wird als eigenständiger Produktteil verfügbar sein. Finanzielle Details zu diesem Deal werden nicht veröffentlicht.

Felix Binsack (CEO Timetoact) und Inhi Cho Suh (General Manager of Collaboration Solutions, IBM) am 31. Mai 2017 bei der Bekanntgabe auf der DNUG-Konferenz.

Das Software-Produkt, das auf IBM Connections basiert, wurde 2013 von der in Köln ansässigen Software-Schmiede Timetoact entwickelt. In Verbindung mit der „Social Collaboration“-Plattform Connections erlaubt XCC den Aufbau von „Digital Workplace Hubs“, in denen sich unterstützende Funktionen für Kollaboration, Kommunikation und Applikationen zu einem integrierten Intranet verbinden lassen. So verwirklichte Felix Binsack, der die über 300 Mitarbeiter starke Firmengruppe Timetoact 1998 gegründet hat, seine Idee, nach der ein erfolgreicher „Digital Workplace“ die drei Faktoren Interne Kommunikation, „Enterprise Collaboration“ und „Custom Applications“ in einer gemeinsamen Plattform integriert.

Startschuss auf der DNUG

Im Rahmen der 44. Konferenz der „Deutschen Notes User Group“ (DNUG) verkündeten Binsack und Inhi Cho Suh (General Manager of Collaboration Solutions, IBM) gestern in Berlin den Abschluss der Transaktion. Das Besondere an dem Produkt-Duo ist laut Binsack, „dass es sich um eine integrierte Plattform sowohl für die Interne Kommunikation als auch die Enterprise Collaboration handelt. Das mag banal klingen, ist aber konkurrenzlos unter unseren Wettbewerbern.“ Da Unternehmen nur durch die Zusammenarbeit von Mitarbeitern, Partnern und Kunden Mehrwert schaffen, müsse die „interne Kommunikation“ in die „Enterprise Collaboration“-Plattform integriert werden – „nicht umgekehrt, wie es viele Anbieter versucht haben“. Das hatte er auch im Interview mit DV-Dialog bereits ausführlich erklärt.

Dank der Kombination gibt es laut Binsack nur noch eine einzige Plattform mit einem zentralen Content-Pool. Entsprechend gebe es nicht nur einen „Single Point of Entry“, sondern auch einen „Single Point of Truth“. Es werde so auch einfacher, mit allen Mitarbeitern – und nicht nur mit den „Knowledge-Workern“ – zu kommunizieren und zu interagieren.

„Darüber hinaus vermindert eine integrierte Plattform ganz maßgeblich die Komplexität eines Digital Workplaces“, erklärt Felix Binsack. „Ich liebe es, meine Idee weiter aufblühen zu sehen. Mit den Ressourcen und der globalen Reichweite der IBM werden nun noch mehr Unternehmen in die Lage versetzt, die Kommunikation ihrer Mitarbeiter zu stärken und damit die eigene digitale Transformation voranzubringen.“

Das neue Connections Engagement Center

Das neue Connections Engagement Center bietet Unternehmen jeder Größe laut Inhi Cho Suh ein „Social Intranet“ für die interne Unternehmenskommunikation aller Mitarbeiter inklusive dem Teilen von Neuigkeiten, integrierter Applikationen sowie Peer-to-Peer Collaboration. Es soll voraussichtlich im dritten Quartal 2017 verfügbar werden. Inhi Cho Suh verspricht Unternehmen damit:

• Verbessertes Engagement der Mitarbeiter durch den Fokus auf wichtige News und relevante Inhalte sowie weitere Ressourcen, Events, Dokumente, Links und Applikationen, alles genau abgestimmt auf die Rolle und den Standort des jeweiligen Mitarbeiters.

• Erleichterte Zusammenarbeit zwischen Mitarbeitern, weil dazu die bereits vertrauten Tools integriert werden können.

• Mitarbeiter können ihr Wissen aktiv teilen und das Intranet damit zu einem „Knotenpunkt für Informationen“ machen.

• Landing-Pages für das Management (zum Beispiel IT-Leiter) und für Abteilungen. Diese Landing-Pages können auf einer Überblicksseite integriert und von einzelnen Abteilungen verwaltet werden.

• Die Möglichkeit für jeden Mitarbeiter, Content zu erstellen und zu verwalten, der über die Homepage des Produkts veröffentlicht werden kann.

Den Dialog unter den Mitarbeitern verbessern

Inhi Cho Suh will den Unternehmen die notwendigen Werkzeuge zur Verfügung stellen, die den Dialog unter den Mitarbeitern verbessern, Redundanzen von Inhalten zu vermindern und jeden einzelnen in einem Unternehmen dabei motivieren, effektiver zu arbeiten und einfacher miteinander zu kommunizieren.“

Weitere Details zum Produkt und zum Preis des Connections Engagement Centers werden in den kommenden Monaten bekannt gegeben.

Bildquelle: Timetoact

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