Der Hardware-Umsatz der IBM im 2. Quartal 2013 – aufgeschlüsselt nach den einzelnen Produktsparten der Systems & Technology Group (STG)
Nicht nur die Hardware-Sparte schwächelte, sondern auch das Geschäft mit Services wie Outsourcing, während der Verkauf mit Software etwas besser lief. IBM schrumpfte mittlerweile das fünfte Quartal in Folge, um den Gewinn pro Aktie zu steigern. Laut Finanzchef Mark Loughridge ist deshalb auch ein größerer Verkauf geplant, der aber wahrscheinlich nicht mehr dieses Jahr über die Bühne gehe. Gerüchte besagen, dass es sich um Teile der Serversparte (Bladecenter, Intel-Systeme) handelt, die an Lenovo gehen sollen.
Der Umsatz mit Hardware sank um 12 Prozent auf 3,8 Mrd. Dollar, also weniger als ein Sechstel des Gesamtumsatzes. Die einzelnen Produkte schlugen sich dabei unterschiedlich gut. Während die Mainframes zulegten, brach der Umsatz mit Power System um 24 Prozent ein. Allerdings legte IBM hier immmerhin gegenüber dem 1. Quartal um 7 Prozent zu; Loughridge sprach von „bescheidenen Fortschritten“ trotz des Umsatzrückgangs. Er erwartet weitere Verbesserungen der Geschäfte mit wachsender Marktakzeptanz der neuen Power7+-Technologie in der zweiten Jahreshälfte.
Stolz ist Loughridge auf die Pure Systems, von denen seit der Ankündigung im April 2012 über 6.000 Stück in mehr als 100 Ländern weltweit verkauft worden seien. Der Umsatz mit dem System x dagegen schrumpfte um 10 Prozent, der mit Storage-Hardware um 6 Prozent. Die gute Nachricht zum Schluss: Die Systems and Technology Group arbeitete im 2. Quartal wieder profitabel (die Rückstellungen für die geplanten Entlassungen nicht eingerechnet); auf dieser Basis rechnet Loughridge jetzt auch für das Gesamtjahr 2013 wieder mit profitablen Hardwaregeschäften.
Bildquelle: IBM
Die IBM-Pressemitteilung zur Quartalsbilanz