Blick in das „Cyber Defence Center“ (CDC) in Baar/Zug
Thomas Meier, CEO der Infoguard AG
Ein wesentlicher Treiber des Wachstums ist der Bereich Cyber-Defence-Services, der um 34 Prozent zulegte. Mit Incident-Response-Services seien 260 Kunden im DACH-Raum bei der Bewältigung von Cyber-Attacken betreut worden, heißt es. Dies sei eine Steigerung von 65 Prozent. Ebenfalls ein „sehr erfreuliches“ Wachstum hätten die Bereiche Security Consulting, Penetration Testing sowie Managed Security & Network verzeichnet. Der auch BSI-qualifizierte APT-Response-Dienstleister, aktuell über 230 Mitarbeiter – darunter 18 Azubis – stark, konnte letztes Jahr 25 neue Arbeitsplätze schaffen.
Die Marktentwicklung in Deutschland und Österreich mit Fokus auf die Bereiche Managed-, Cyber-Defence- und Incident-Response-Services schreite voran, heißt es weiter, denn Anfang 2023 wurden in München und Wien Tochtergesellschaften etabliert und ausgebaut. „In diesem dynamischen und herausfordernden Marktumfeld konnten wir einerseits unsere führende Position in der Schweiz festigen und ausbauen“, sagt Thomas Meier, CEO der Infoguard AG. Andererseits haben wir in den für uns ebenso wichtigen Märkten Deutschland und Österreich erfolgreich Fuss gefasst und das Vertrauen zahlreicher neuer Kunden und Partner gewonnen.“ Man sorge rund um die Uhr für Cyber-Defence bei über 300 Kunden in der gesamten DACH-Region.
Im Iso-27001-zertifizierten „Cyber Defence Center“ (CDC) in Baar/Zug arbeiten rund 80 Experten. Sie erbringen daraus – unterstützt durch die eigens entwickelte Cyber-Defence-Plattform, automatisierte Prozesse und KI-basierte Tools – alle Services eines „Security Operations Center“ für die DACH-Region. Dieser Schutz durch die Kombination von „Managed Detection & Response“ (MDR) mit einem erfahrenen Incident-Response-Team soll die Welt der insgesamt über 700 Geschäftskunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz sicherer machen. Zu diesen Kunden zählen Banken, Versicherungen, Industrieunternehmen, Energiedienstleister, Krankenhäuser, Handelsunternehmen, Service-Provider und Behörden.
Als Partner der IBM setzt Infoguard u.a. auch deren Software-Produkte Resilient und Qradar. Letzteres ist eine sogenannte „Security Intelligence“-Plattform mit einer einheitlichen Architektur für die Integration des Sicherheitsinformations- und Ereignismanagements (SIEM), des Protokollmanagements, der Erkennung von Unregelmässigkeiten, der forensischen Untersuchung von Vorfällen, der Reaktion auf Vorfälle sowie des Konfigurations- und Schwachstellen-Managements. Resilient bietet Software für die Orchestrierung und Automatisierung von Prozessen an, die bei Sicherheitsvorfällen („Incident Responses“) anfallen, was die gesetzeskonforme Reaktion auf Sicherheitsvorfälle vereinfachen kann.
Bildquelle: Infoguard AG