Nach dem Verkauf der Chipfabrik East Fishkill durch Globalfoundries

IBM-Statement zur Power-Zukunft

Der Verkauf der Chipfabrik East Fishkill durch Globalfoundries an On Semiconductor warf die Frage auf, wie IBM nach Abschluss des Verkaufes im Jahr 2022 die Versorgung mit Prozessoren für die Power- und Mainframe-Systeme sicherstellen will. Diese Frage hat IBM nun beantwortet – und tritt damit den vielfältigen Spekulationen entgegen.

Bildquelle: IBM

Der Power9-Chip – ein Schaltwerk mit mehr als 8 Mrd. Transistoren.

„Unsere Kunden werden weiterhin die gleiche Leistung, Zuverlässigkeit und Kosten erhalten, an die sie von IBM gewohnt sind“, beantwortete IBM jetzt die Anfrage von DV-Dialog. „Wir werden weiterhin mit Globalfoundries bei der Herstellung von 22nm- und 14nm-basierten Systemen zusammenarbeiten, ohne Unterbrechung und ohne Auswirkungen auf unsere IBM-Systems-Roadmap. Das bedeutet, dass die nächste Generation von Mainframe- und Power-Systemen, wie geplant auf 14nm von Globalfoundries gebaut wird. Wir gehen davon aus, dass wir Ende 2021 bzw. 2022 mit den 7nm-Chips von Samsung in unseren Produkten auf den Markt kommen werden.“

Auslöser für die Spekulationen war der Verkauf des Globalfoundries-Werkes East Fishkill für 430 Mio. Dollar an On Semiconductor, einen 1999 aus der Halbleitersparte von Motorola entstandenen Chiphersteller. Dieses Werk, in dem auch die Power9- und z14-Prozessoren gefertigt werden, hatte der Chip-Hersteller erst 2014 von IBM erworbenen – und damals mit IBM die Lieferung der Power9- und  z14-Prozessoren für die nächsten zehn Jahre vereinbart. Offenbar werden diese Prozessoren nun ein einem der anderen Werke von Globalfoundries gefertigt.

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