Impressionen vom Lotusphere-Nachfolger Connect 2014

IBM stellt Mail Next vor

Am zweiten Tag der Social-Business-Konferenz Connect (früher Lotusphere) präsentierte IBM gestern in Orlando Neuheiten rund um Notes, Domino und Sametime als Software-as-a-Service (SaaS). In den Vordergrund gerückt wurde dabei der Prototyp eines neuen E-Mail-Clients, der Social Collaboration in die Inbox integriert. Klar wurde auch: Domino bleibt die Backend-Infrastruktur der IBM für die IT-Anwendungen des „Social Business“.

  • Die beiden IBM-Manager Luis Benitez (links) und Jeff Schick präsentieren in Orlando Mail Next.

  • Craig Hayman, General Manager des IBM-Bereichs Industry Cloud Solutions (ICS), in den die Marke Lotus übergegangen ist.

Für die meisten Unternehmen ist E-Mail heute ein wichtiges Werkzeug für die Arbeit der Mitarbeiter – der allerdings oft mit einer Flut von Mails zu kämpfen hat. Hier will IBM mit „Mail Next“ - so der vorläufige Name – voraussichtlich gegen Ende des Jahres 2014 Abhilfe schaffen und Inbox, Kalender, soziale Information und anderes in einer funktional ganz neuen, übersichtlichen Oberfläche integrieren.

Dafür werden Analysefunktionen genutzt, um dem User jeweils genau die Mails und Events anzuzeigen, die in diesem Augenblick seine Aufmerksamkeit erfordern. Offline-Zugriff und lokales Archiv sind ebenso unterstützt, so wie es diese Lösung aus der IBM Cloud oder über Domino aus dem eigenen Rechenzentrum geben wird.

Außerdem plant IBM die Einführung von Domino-Anwendungen in der Cloud über ein Platform-as-a-Service-Angebot auf Basis von Softlayer. Kunden erhalten somit z.B. die Möglichkeit, bestehende und neue Anwendungen einfacher mit mobilen Optionen anzureichern. „Partner können mit diesem neuen Angebot ihre eigenen Domino-Anwendungen einfacher als Cloud-Variante anbieten und auf den Markt bringen“, heißt es heute in der Presseinformation.

Damit Partner, die IBM-Produkte vertreiben, individuelle Cloud-Angebote schneller erstellen und verkaufen, können, will IBM die Cloud-Automation-Plattform von Parallels integrieren. So kann z.B. ein Unternehmen aus der Telekommunikationsbranche das neue Plug-in von IBM nutzen, um ganz einfach Cloud-Angebote von IBM und anderen „Parallels-ready“-Anbietern wie Sugar CRM zur Verfügung zu stellen. Cloud-Services können so über ein Reseller-Programm effizienter angeboten werden.

Alle Produkte für E-Mail, Chats, Meetings, Büro-Software und Content will IBM in diesem Jahr namentlich in das Connections-Portfolio integrieren. Darüber hinaus ist geplant, basierend auf der Sametime-Technologie Audio- und Video-Funktionen in hoher Auflösung in Connections in der Cloud einzubinden.

www.ibm.de

Bildquelle: IBM

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