Neue Angebote für die Migration von AS/400-Workloads

IBM-Upgrades für die Flex Systems

Insbesondere zwei der heute von IBM angekündigten Neuerungen für die Pure Systems können für AS/400-Anwender interessant sein: Das „Entry Offering“ des p260-Serverknotens mit nur vier Prozessorkernen (Power7+ Cores) und die Neuauflage des großen Bruders p460 mit Power7+. IBM positioniert diese Flex-Systeme als Infrastruktur der Wahl für die Konsolidierung von x86- und AS/400-Anwendungen in einer Chassis.

  • Die beiden IBM-Manager Jeff Howard (links) und Steve Will mit einem Pure System.

  • Jetzt auch mit nur noch vier Power7+-Prozessorkernen in der Prozessorklasse P05 erhältlich: Das Flex System p260.

  • Voll bestücktes Chassis Flex System Enterprise.

  • Der Flex-System-Manager kann auch von mobilen Endgeräten aus – iOS, Android oder Blackberry – bis zu 5.000 Infrastrukturkomponenten überwachen und kontrollieren.

Zu den heute ankündigten Flex-Upgrades zählen drei Serverknoten in der Technologie Power7+ sowie der völlig neue x86-Knoten x222, der dank doppelter Baudichte bis zu 2.800 Windows7-User-Images in einem einzigen Chassis unterbringt. Das umgestaltete Board-Design belegt für zwei „blade-artige“ Motherboards nur einen Steckplatz im Chassis, was dessen maximale Fassungskapazität für Prozessoren, Speicher und Plattenplatz praktisch verdoppelt.

Erneuert wird der Server p460, den IBM jetzt mit Power7+ aufwertet und „eine Performance-Option für Kunden mit komplexen Workloads“ nennt. Er bleibt aber auch mit den älteren Power7-Prozessoren im Angebot. Völlig neu ist das Flex System p270 als Power-Option für Datenanalysen und technisches Computing im Mittelstand. Dazu gesellt sich die neue Version 1.3 des Flex-System-Managers; sie soll helfen, neue Komponenten schneller in Betrieb zu nehmen. Auch von mobilen Endgeräten aus – iOS, Android oder Blackberry – lassen sich damit die Flex Systems überwachen und kontrollieren – und zwar jetzt bis zu 5.000 Infrastrukturkomponenten.

Als Upgrade-Option für AS/400-Anwender positioniert wird das Flex System p260, das jetzt auch mit nur vier Cores erhältlich ist (statt wie bisher mit 8 oder 16 Cores des Prozessors Power7+). Die beiden Prozessorsteckplätze des Knotens werden dabei jeweils mit 2-Core-Prozessoren bestückt. Sie sind mit 4 GHz etwas schneller getaktet als das Power-Modell 720 mit seinen 3,6 GHz; der Hauptspeicher kann auf 512 GB ausgebaut werden. Zudem ist das neue p260-Einstiegsmodell – anders als das 8-Core-Modell – in der untersten Lizenzklasse P05 angesiedelt, was die Softwarekosten drückt. Das 4-Core-Modell kostet in einer Einstiegskonfiguration 8.999 Dollar.

Vergessen darf man aber nicht, dass bei den Pure Systems weitere Kosten (insbesondere für Chassis, Flex Manager und Wartung) anfallen. Zu erwähnen ist in diesem Zusammenhang die kürzlich lancierte Pureflex Solution for i, die von den rund 180.000 Euro Hardware-Kosten für eine Einstiegskonfiguration rund 45.000 Euro erspart. Mit dem im Juni angekündigten Lizenztransfer für das Betriebssystems IBM i lassen sich weitere Kosten sparen, allerdings überraschenderweise nicht beim neuen p260 mit den vier Cores. Vielleicht, weil sich aufgrund der größeren Leistung im Vergleich zu den älteren Prozessortechnologien Power5 und Power6 bei gleichzeitig günstigerer Lizenzierung die Softwarekosten laut Hersteller um bis zu 80 Prozent reduzieren lassen?

War das Flex System p260 schon im Oktober 2012 auf die Technologie Power7+ hochgerüstet worden, folgt jetzt im September auch der große Bruder p460 – mit Achtkern-Prozessoren und 4,1 GHz Taktrate. Ein p460-Server kann mit maximal vier Prozessoren, also 32 Cores, und einem Terabyte Hauptspeicher ausgestattet werden. Der Einstiegspreis liegt bei 32.307 Dollar. 

Der neue Serverknoten p270, der im September erhältlich wird, verspricht mit seinen 24 Cores gute SAP-Performance. Ein p270-Knoten enthält zwei Dual-Chip-Module mit je zwei Power7-Prozessoren und jeweils 6 Cores (3,1 oder 3,4 GHz) und bis zu 512 GB Hauptspeicher. Der Einstiegspreis: 19.343 Dollar.

Zu den wichtigsten heutigen Ankündigungen zählen auch neue Switches und Fabrics, die Software Defined Networks (SDN) ermöglichen und zur Verbesserung der Konnektivität und Leistung durch die Erhöhung der Infrastruktur-Bandbreite auf bis zu 40 Gb/s beitragen.

www.ibm.com/flex

Bildquelle: IBM

©2019Alle Rechte bei MEDIENHAUS Verlag GmbH

Unsere Website verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung zu. Weitere Infos finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

ok