IBM gründet den Geschäftsbereich Watson Health

Sprechstunde mit Dr. Watson

Schon seit den Erfolgen des Supercomputers Watson bei der Quizshow Jeopardy vor vier Jahren ist klar: IBM will mit diesen Analyse- und Lerntechnologien neue Geschäftsfelder erschließen. Vielversprechend, aber noch nicht lukrativ waren erste Anfänge im Gesundheitswesen. Hier gab es im Laufe der Jahre bereits erste Projekte und Kooperationen. Jetzt will IBM ernst machen und hat den 2.000 Mitarbeiter starken Geschäftsbereich Watson Health gegründet.

Leanne LeBlanc, Projektmanagerin bei IBM, betrachtet im Watson-Headquarter in New York City eine Analyse von Gesundheitsdaten.

Gestern gab IBM die die Übernahme der beiden Firmen Phytel und Explorys bekannt, die sich beide auf das Management von Daten im Gesundheitswesen spezialisiert haben. Dazu kommen Partnerschaften mit Johnson & Johnson und Medtronic.

Außerdem wird die im vergangenen Sommer begründete Partnerschaft mit Apple erweitert – mit Hilfe der neuen Tochterfirma Watson Health in Boston, die Fitnessdaten von Apple-Geräten sammelt, anonymisiert, analysiert und die Ergebnisse dann Partnern wie Johnson & Johnson und Medtronic zur Weiterverarbeitung anbietet. Nutzen sollen die Resultate nicht nur die Nutzer der Geräte als Lohn für die Lieferung ihrer durchaus sensiblen Daten, sondern auch das Gesundheitswesen, Versicherungen und die Forschung.

www-05.ibm.com/de/watson/gesundheitswesen.html

www.jnjgermany.de

www.medtronic.de

www.apple.de

Bildquelle: IBM

 

 

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