Common Community Day im Kloster Eberbach

iFuture Day geplant

Auf dem ersten „Common Community Day“, der am 22. und 23. März im Kloster Eberbach stattfand, drehte sich alles um Networking und fachlichen Austausch rund um die Zukunfts-Strategien der IBM und ganz speziell für IBM i. Insgesamt 21 Teilnehmer waren der Einladung von Heidi Schmidt gefolgt. Die Vorstandsvorsitzende des Anwendervereins Common Deutschland wertete den „Community Day“ auf Eberbach als vollen Erfolg – und kündigte für den 12. September den ersten iFuture Day an.

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Von Dr. Wolfgang Rother (IBM Technical Specialist Power Systems) erhielten die Teilnehmer beim Anwenderverein Common aus erster Hand einen fundierten Überblick über die wichtigsten News der IBM. Rother machte deutlich, dass Power – ursprünglich ein Backronym für „Performance optimized with enhanced RISC“ – heute viel mehr ist als „nur“ IBM i; dazu kommen mit AIX, Linux und SAP Hana, Watson oder Open Power ganz andere Einsatzfelder, so dass ein regelrechtes Ökosystems mit wesentlich mehr Kunden und Partnern wie Google oder Nvidia entstanden ist.

Dieses Ökosystem stellt auch IBM i auf eine breitere Basis und trägt so wesentlich zur Stabilität und Weiterentwicklung der Plattform bei, die auch heute noch als das bestgehütete Geheimnis von IBM bezeichnet wird. Um diese Basis zu verbreitern, verfolgt IBM auch eine konsequente Open-Source-Strategie für Power i: PASE gibt es schon seit 1998/99, Linux wurde im Jahr 2000 auf Power4 bereitgestellt und PowerVM (ursprünglich „Advanced Power Virtualization“, APV) folgte bereits mit Power5.

Heute schlägt „Open Source“ laut Rother die Brücke zwischen der schnelllebigen Welt der Apps im Internet und den robusten Anwendungssystemen auf Power i; Node.js, Python, GCC, Chroot, Git oder Orion sind längst keine Fremdwörter mehr auf IBM i. Bereitgestellt wurden all diese Open-Source-Lösungen zunächst durch das IBM-Lizenzprogramm 5733-OPS. Mittlerweile gilt dieses Vorgehen als veraltet; IBM empfiehlt mit dem in der Open-Source-Welt populären Package-Manager Yum eine modernere Option für die Installation.

Natürlich ging es nicht nur um IBM i, sondern auch um die für 2019 geplanten Common-Aktivitäten. In ihrem Überblick wies Heidi Schmidt nicht nur auf die bewährten Kongresse und regelmäßigen Treffen der regionalen Anwenderkreise in ganz Deutschland hin, sondern auch zwei Highlights unter allen Events, die insbesondere das Networking unterstützen: Der Common Europe Congress 2019 (CEC), der nach zwanzig Jahren erstmals wieder in Deutschland stattfindet (vom 16. bis zum 19. Juni in Berlin) – und die Premiere des iFuture Days am 12. September in Kelsterbach.

Premiere für den iFuture Day

„Ein komplett neues Format wird der iFuture Day am 12. September in Kelsterbach sein, den wir mit unserer Mitglieder-Versammlung kombinieren“, betont Heidi Schmidt. „Er wird unter dem Motto: ‚Erfolgreich entscheiden rund um IBM Power‘ stehen. Wir halten Sie dazu auf dem Laufenden.“

Zum Abschluss des Community Days stellte sich gemeinsam mit dem Vorstands-Beirat Marco Breier die Idee des iFuture-Kits vor, das dann in seiner konkreten Ausprägung am iFuture vorgestellt werden soll. Damit will Common seinen Mitgliedern ein Instrument an die Hand zu geben, mit dem sie das gut gehütete Geheimnis IBM i im Unternehmen, bei Vorgesetzten und Entscheidern positionieren können. „Das Feedback auf unsere iFuture-Kit-Idee hat Marco und mich fast ein wenig überwältigt“, freute sich Heidi Schmidt. Wir sind sehr froh darüber, dass wir mit dem Fokus auf Strategie-Unterstützung unserer Mitglieder den ‚Nagel auf den Kopf‘ treffen“.

Common Europe Advisory Council neu besetzt

Außerdem verkündete Heidi Schmidt stolz, dass es zwei neue deutsche Mitglieder im „Common Europe Advisory Council“ (CEAC) gibt: Holger Scherer (RZKH GmbH) und Stefan Pelzer (Profi Engineering System AG). Common Deutschland könne dadurch unmittelbar die Interessen und Wünsche der Mitglieder in die Strategie- und Produktentwicklung der IBM einbringen. CEAC repräsentiert als ausgewählte Gruppe europäischer Common-Mitgliedsunternehmen auf internationaler Ebene die Interessen der Power-Anwender gegenüber dem Hersteller.

Bildquelle: Common Deutschland/IBM, Pixabay

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