Symantec integriert Incapsula in Complete Website Security

Imperva blockt auch DDoS-Angriffe

Symantec integriert die Suite Incapsula von Imperva in seine Sicherheitslösung Complete Website Security. Die cloud-basierte Web-Application-Firewall soll als zusätzlicher Dienst die Sicherheitslösung von Symantec vervollständigen, weil sich damit die Risiken von DDoS und anderen Web-Angriffen schnell identifizieren und entschärfen lassen.

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Die Suite Complete Website Security geht über eine Verschlüsselung hinaus, um Webseiten, Daten und Anwendungen mithilfe einer 24/7-Kontrolle zu schützen. Das Paket bietet außer Verschlüsselung auch Funktionen wie Echtheitsprüfung, Schutz vor Schadsoftware und Schwachstellen-Scans, erklärte Michael Klieman, Senior Director der Webseiten-Sicherheit bei Symantec. Mit Incapsula könne nun auch das Risiko von DDoS-Angriffen abgeschwächt werden.

Die Zahl von DDoS-Angriffen wächst stetig. Laut dem Imperva Report „Q3 2015 Global DDoS Threat Landscape” wurde ein Angriff mit 260 Gbps beobachtet, der 31 Tage dauerte. Durchschnittlich entschärfte Imperva nach eigenen Angaben 129 DDoS-Angriffe pro Tag – und alle zwei Tage einen Angriff mit mehr al 100 Gbps. Während des Untersuchungszeitraums wurden insgesamt 7.752 Angriffe entschärft.

Incapsula soll jetzt zusätzlich dafür sorgen, dass die Suite Complete Website Security Webseiten noch besser vor Ausfällen schützt und die Antwortzeiten beschleunigt– insbesondere durch einen angemessenen DDoS-Schutz. Das hilft Unternehmen dabei, das Vertrauen von Online-Nutzern und Kunden zu stärken, indem sie sowohl ihre Webseiten als auch den Datenverkehr absichern.  Mit Hilfe von Incapsula können laut Imperva-Manager Marc Gaffan Unternehmen ihre Geschäftsvorgänge mithilfe von angepassten Sicherheitslösungen für Webanwendungen, DDoS-Abschwächung, Leistungsoptimierung und Lastenverteilung schützen.

Imperva verfügt auch über Agenten zur Überwachung aller wichtigen Datenbanken auf Unix-, Linux- und Windows-Systemen, aber auch von DB2 und IMS auf Mainframes und natürlich auch für DB2/400. Die Agenten für die Plattform IBM i wurden übrigens gemeinsam mit dem Technologiepartner Raz-Lee Security  entwickelt.

Bildquelle: Thinkstock/iStock

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