Dr. John Bates, der im Januar angetretene neue CEO von SER
Es handelt sich bei DICA um eine KI-gestützte Plattform, die das „Verstehen“ von Inhalten („Content Understanding“) weiter automatisieren soll – und zwar über diverse Business-Anwendungen wie SAP, Salesforce oder Microsoft hinweg. Die erweiterten Cloud- und On-Premises-Abonnements bieten zudem integrierte Managed-Services, Systemüberwachung und Technologieexpertise auf Abruf.
Als Teil der neuen Plattform will SER außerdem neue, erweiterbare Suiten anbieten, wie z.B. Purchase-to-Pay, Customer 360°, Patientenmanagement und mehr. Auf konkrete Anwendungsfälle zugeschnitten, bündeln diese Suiten die dazu jeweils notwendigen Lösungen und erlauben die Kombination diverser Services. Sogenannte „Smart Bridges“ schlagen die Brücke zu den verschiedenen Ökosystemen wie Microsoft, SAP und Salesforce. Das Ergebnis: eine einheitliche Sicht auf Informationen aus verschiedenen Quellen, automatisierte, systemübergreifende Prozesse und neue Erkenntnisse.
„Unternehmen sind mehr und mehr abhängig von einer IT-Umgebung, in der eine Vielzahl an Best-of-Breed-Systemen […] miteinander kombiniert werden“, erläutert Dr. John Bates, der frisch berufene CEO von SER. Das Problem sieht er darin: „Diese Systeme wurden nie für eine Zusammenarbeit konzipiert. Es existiert keine gemeinsame Sicht auf die vorhandenen Informationen, jedes Team arbeitet in seinem Silo. Diese Situation hat schwerwiegende Folgen - vor allem Umsatzverluste, Unzufriedenheit bei Kunden und höhere Risiken.“
Als neue Generation der Archivsoftware aus Bonn soll Doxis Intelligent Content Automation diese Herausforderungen direkt angehen, alle Systeme, Informationen und Prozesse miteinander verbinden und mit KI-Hilfe eine Übersicht alle Inhalte schaffen. Auf dieser Basis lassen sich bessere Entscheidungen treffen, Umsatzpotenziale maximieren und Risiken verringern. So habe man das klassische ECM Doxis in Richtung „Intelligent Content Automation“ weiterentwickelt, sagt Bates.
Unsere Anfrage nach der Preisgestaltung beantwortete Pressesprecherin Silvia Kunze-Kirschner ausweichend wie folgt: „Bitte haben Sie Verständnis, dass wir keine allgemeinen Preisinformationen, weder zu Lizenzen noch zu Service-Paketen, veröffentlichen.“ Auf Anfrage erstelle man ein konkretes Angebot, das auf den jeweiligen Anwendungsfall und die Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten sei. Bestehende Produkte, wie zum Beispiel Doxis4 Intelligent Invoice Automation, würden „kontinuierlich weiterentwickelt und fließen in die neuen Solution-Suites mit ein. So ist beispielsweise DIIA ein Teil der neuen Doxis Intelligent Purchase-to-Pay Automation Suite.“ DIIA verarbeitet alle Rechnungen automatisiert, die über Doxis4 in das Zielsystem gelangen. Nach der Klassifikation und Extraktion der Belege kommt ein Prüfungs-Workflow unter Verwendung von automatisierten Agenten zum Einsatz.
Basis sowohl der aktuellen Generation von Doxis4, wie auch für das neue Produkt DICA ist der Doxis Content Service Bus in der gerade veröffentlichten Version 4.2. Angaben zu technischen Voraussetzungen und Empfehlungen sind der jeweils gültigen Dokumentation zu entnehmen.
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