Anwendungsmodernisierung verbessert

iNow 3.0 vorgestellt

Mit iNow 3.0 bringt die ML-Software GmbH die dritte Generation ihres Modernisierungs- und Entwicklungswerkzeuges für IBM i heraus, das erstmals 2018 als iNow UI auf den Markt kam. Der Ettlinger Hersteller verspricht deutliche Verbesserungen bei Look & Feel und Performance der modernisierten Clients.

  • ML-Geschäftsführer Torsten Klinge

    ML-Geschäftsführer Torsten Klinge: Die Bedienung geht auch langjährigen Greenscreen-Nutzern „sehr schnell in Fleisch und Blut über“.

Das Verschwinden der Bezeichnung „UI“ aus dem Namen begründet Geschäftsführer Torsten Klinge so: „Eine echte Modernisierung von IBM-i-Anwendungen erfordert viel mehr als nur ein smartes User-Interface – kurz UI.“ Es gehe darum, Mehrwert für den Kunden zu schaffen – z.B. durch die Integration externer Daten, die Einbindung diverser Soft- und Hardware, die Optimierung und Automatisierung von Arbeitsabläufen, bedarfsorientierte Client-Konzepte für PC, Browser und Clouds oder die Entwicklung neuer Funktionen. Das erneuerte Produkt biete „alles, was für eine solche, zukunftssichere Modernisierung und Weiterentwicklung benötigt wird“. Der Verzicht auf den einschränkenden Zusatz „UI“ soll dieses breite Leistungsspektrum im Namen besser zum Ausdruck bringen.

Vorteile für die Nutzer

Die intuitive Bedienung sei für neue Anwender selbsterklärend und gehe auch langjährigen Greenscreen-Nutzern „sehr schnell in Fleisch und Blut über“, sagt Klinge. Durch die Umstellung der technischen Basis auf die jeweils neueste Windows-, .Net- und Compilerversion bindet das neue Release die aktuellsten Komponenten ein, stellt mehr Layout-Schemata zur Auswahl und beschleunigt den Bildschirmaufbau. Außerdem verbessern vielfältige Docking-Möglichkeiten die Bildschirmaufteilung und Informationsdarstellung. Die Anwender können sogar eigene Design-Anpassungen vornehmen, dann als individuelle Layouts abspeichern und wieder laden. 

Vorteile für die Entwickler 

Der Ad-hoc-Automatisierungsgrad bei der UI-Erzeugung ist mit iNow 3.0 auf im Schnitt 65 bis 85 Prozent angestiegen, d.h. dieser Anteil der Anwendung funktioniert sofort mit dem automatisiert erzeugten iNow-Client. Projektspezifische Anpassungen der Algorithmen können den Automatisierungsgrad auf bis zu 100 Prozent erhöhen, verspricht Klinge. Der manuelle Aufwand bis zur Einsatzfähigkeit der ersten, modernisierten iNow-Clients werde so minimiert. 

Verbesserungen in Editor und Debugger erleichtern und beschleunigen die tägliche Arbeit der Entwickler. Gleiches gilt für die erweiterten Low-Code-Funktionen, mit denen sich Design und Funktionsumfang der iNow-Clients schneller und einfacher als bisher anpassen lassen. Da dies ohne Programmierung möglich ist, können auch Nicht-Programmierer diese Aufgaben übernehmen.

Die erweiterte Unterstützung der „Robotic Process Automation“ (RPA) vereinfacht die Automation von Arbeitsabläufen. Das Navigieren durch eine Vielzahl von 5250-Screens zum Sammeln oder Ausfüllen von Informationen können „Software-Roboter“ automatisiert übernehmen. Sie entlasten damit Anwender von wiederkehrenden Arbeitsgängen, reduzieren Fehler und sorgen für eine schnellere Abarbeitung. 

Die Integrationsmöglichkeiten für Daten, Dokumente, Soft- und Hardware unterstützen in iNow 3.0 nun auch die Einbindung von Web-Applikationen sowie die Verwendung SQL-basierter Nachschlagefunktionen für Db2- und Fremd-Datenbanken. In heterogenen IT-Landschaften wird so das Zusammenspiel unterschiedlicher Systeme verbessert. Als offiziellen Verkaufsstart für iNow 3.0 nennt Hersteller ML-Software den 1. April 2022, doch schon vorher kann man die Modernisierung mit dem Tool an den eigenen IBM-i-Anwendungen kostenfrei testen.

Bildquelle: Thinkstock / Wavebreak, ML Software

©2026Alle Rechte bei MEDIENHAUS Verlag GmbH

Unsere Website verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung zu. Weitere Infos finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

ok