Unser Autor <>Dieter Ackermann ist Geschäftsführer der Darmstädter DAConsulting GmbH.
Unter „Unified Inter-Company-Prozessen“ ist das Setzen und Verfolgen einheitlicher Standards, Regeln und „Policies“ im Sinne von Unternehmens-Compliance, einheitlichen Organisationsverfahren und Prozessen zu verstehen. Die Vereinheitlichung erfolgt dabei über die unterschiedlichsten Unternehmensteile, ERP-Systeme, Datenbanken – und bei international operierenden Unternehmen auch über Ländergrenzen und Länderspezifika hinweg.
Typische Beispiele dafür sind insbesondere der Cross-Company-Belegeingang, die Cross-Company-Rechnungsbearbeitung, das Inter-Company-Billing, die Cross-Company-Reklamationsbearbeitung bei z.B. Automotive-Unternehmen und viele andere unternehmensübergreifende Prozesse. Oft werden diese dann mit Hilfe von individuellen IT-Lösungen und diversen Hilfskonstruktionen realisiert. Das ist aber häufig nur teilweise möglich, so dass in diesen Fällen eine vollständige, automatisierte und integrierte Lösung nur schwer erreichbar ist.
Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 11-12/2023. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.
Hier schafft die DAConsulting GmbH Abhilfe in Form Web- und Workflow-basierter Lösungen, die auf einer logischen Ebene oberhalb der Funktionen der diversen ERP-Systeme positioniert sind. Auf dieser Ebene werden dann die einheitlichen Prozesse entsprechend den konsolidierten Anforderungen abgebildet, wobei die Verbindung zu den ERP- und anderen involvierten IT-Systemen über automatisierte Interfaces realisiert ist. Infor Xpert und SAP sind Beispiele für zwei bekannte Namen, für die DAConsulting bewährte Standard-Interfaces zur Verfügung hat. Aber auch die Integration eines jeden anderen ERP-Systems mit zugänglichem Interface ist möglich.
Damit soll nicht grundsätzlich eine mittel- oder langfristige Strategie und Planung zur unternehmensweiten Implementierung eines einheitlichen ERP-Systems in Frage gestellt sein. Vielmehr gilt es zu bedenken, dass es für die Inter-Company-Anforderungen auch andere Lösungen als eine aufwändige ERP-Konsolidierung gibt. Lösungen, die unter wirtschaftlichen oder zeitlichen Gesichtspunkten Vorteile bringen und vielleicht aufgrund der Dringlichkeit sogar den einzig wirklich praktikablen Weg darstellen. Dafür bietet DAConsulting professionelle Möglichkeiten an.
Ein Wechsel der ERP-Systeme erfordert – neben der organisatorischen Implementierung – auch die Migration der Daten vom zu ersetzenden in das neue ERP-System. Das ist ein gern unterschätztes Thema, denn diese Daten lassen sich nicht einfach transformieren, sondern es gilt, komplexe Zusammenhänge in Datenstrukturen, Formaten, Mapping-Regeln und Funktionen zu berücksichtigen, was wiederum fundierte Kenntnisse sowohl der Quell- als auch der Zielsysteme erfordert. Im Zuge von Migrationsprojekten, z.B. der Umstellung von Infor Xpert auf SAP S/4 Hana, haben wir dazu viel Know-how gesammelt.
Jede ERP-Umstellung in einem diversifizierten, zumal auch international operierenden Unternehmen, zieht sich über einen längeren Zeitraum hin, was unweigerlich zu einer Multi-ERP-Umgebung führt, da nicht alle Unternehmensteile zu einem Zeitpunkt gleichzeitig mit dem „neuen“ ERP-System arbeiten werden.
Das heißt: Die bisherigen Lösungen für die Inter-Company-Prozesse auf Basis der abzulösenden ERP-Systeme funktionieren nicht mehr, womit sich wieder die Web- und Workflow-basierten von DAConsulting anbieten.
Diese unter dem Namen „Business-Process-Automation“ angebotene IT-Anwendungsreihe ist im Zuge vieler Projekte – insbesondere in der Automotive-Industrie – aufgebaut worden. DAConsulting hat dazu viele Skills Kenntnissse, gerade auch in internationalen Projekten erworben. Auf dieser Basis haben wir Web- und Workflow-basierte IT-Systeme mit hoher Funktionstiefe entwickelt, die natürlich Features und Funktionen für sämtliche Möglichkeiten und Notwendigkeiten der Digitalisierung bieten.
Bildquelle: DAConsulting, iStock / Getty Images Plus