Mobile Datenerfassung mit DJI-Drohnen der Baureihe Mini 3 Pro
Auf der Suche nach einer Möglichkeit, die Inventarverwaltung über mehrere große Lagerstandorte hinweg zu verbessern, testete Mondi, ein weltweit aktives Verpackungs- und Papierunternehmen mit Hauptsitzen in Wien und Weybridge/UK, verschiedene Technologien, darunter RFID-Handgeräte und Kamerascanner.
Der Durchbruch gelang erst, als schließlich Anyline beauftragt wurde, seine mobile Datenerfassungs-Technologie in Drohnen der Baureihe DJI Mini 3 Pro einzusetzen. „Die Inventur einer Lagerhalle durch autonome Drohnen war eine große Herausforderung ", erklärt Rainer Steffl, CIO bei Mondi. „Umso mehr haben wir uns gefreut, […] unsere Vision verwirklichen zu können. Nach mehreren Monaten des Testens, der Problemlösung und der Integration in unsere Backend-Systeme konnten wir in unserem ersten Lager eine erfolgreiche Inventur durchführen und damit beweisen, dass die Technologie reibungslos funktioniert. Was zunächst wie eine Science-Fiction-Fantasie klang, ist heute Realität."
Vor dem Einsatz dieser Drohnen waren die Gabelstapler-Fahrer auf manuelles Scannen angewiesen, um den Bestand in großen Hallen zu erfassen. Dieser Prozess erforderte einerseits ein Arbeiten in großer Höhe und andererseits nicht selten Überstunden außerhalb der Lagerbetriebszeiten, weil nur dann ausreichend Platz gegeben war und die zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden konnten. Daher war die Inventur oftmals nur einmal im Jahr durchführbar.
Heute kann ein einzelner Mitarbeiter mit der Drohne den gesamten Bestand in einem Lager regelmäßig, Gang für Gang und sogar während der Betriebszeiten scannen. Das neue Verfahren ist nicht nur sicherer, sondern sehr viel genauer und erleichtert zudem die obligatorische Zählung des gesamten Lagers. Dank der Software wird die Bestandsgenauigkeit um das Sechsfache verbessert und der gesamte Prozess zehnmal nachhaltiger. Alles in allem soll das für eine unternehmensinterne Effizienzsteigerung von 200 Prozent sorgen, verspricht der Hersteller.
Das weltweit aktive Verpackungs- und Papierunternehmen ist entlang der gesamten Wertschöpfungskette tätig – von der Bewirtschaftung von Wäldern über die Produktion von Zellstoff, Papier und Folien bis hin zur Entwicklung und Herstellung von Konsumgüter- und Industrieverpackungen – wo möglich aus Papier, wo sinnvoll aus Kunststoff. Im Jahr 2022 erzielte Mondi mit insgesamt 22.000 Mitarbeitern 8,9 Mrd. Euro Umsatz.
Bildquelle: Anyline