Industrie 4.0 und IoT setzen das Rechenzentrum unter Leistungsdruck

IoT fordert RZ-Leiter

Unternehmen, Geschäftsmodelle und komplette Branchen durchlaufen die Digitale Transformation. Die vernetzte Industrie 4.0, Machine-to-Machine-Kommunikation und das Internet der Dinge (IoT) setzen auch Rechenzentren unter höheren Druck.

Dr. Ralf Dingeldein, CEO der Technogroup

Dr. Ralf Dingeldein, CEO der Technogroup: „Unternehmen arbeiten häufig mit Serviceverträgen, die noch auf den Neuzustand von Hardware ausgerichtet sind!“

„Die Anforderungen an Skalierbarkeit und Effizienz in Rechenzentren steigen rasant. Es darf keine Ausfälle geben, aber die Budgets dürfen auch nicht enorm ansteigen. Damit wird Instandhaltung zu einem relevanten Thema für beide Aspekte – Kosten und Ausfallsicherheit“, sagt Dr. Ralf Dingeldein, CEO der Technogroup. Das Unternehmen aus dem Rhein-Main-Gebiet arbeitet im Auftrag zahlreicher Unternehmen und setzt herstellerunabhängige Servicekonzepte für Rechenzentren und Serverinfrastrukturen um.

Rechenzentren auf dem Prüfstand

Die technische Infrastruktur in den Rechenzentren wird laut Dingeldein noch häufig vernachlässigt und entspricht nicht den Anforderungen, um tatsächlich die höchste Sicherheit gegen Ausfälle zu gewährleisten. Energiesysteme, USV, Löschsysteme, Klimatisierung oder Festplatten: Bei Ausfällen vor allem älterer Komponenten ist die Zeitspanne kritisch, ehe Ersatz eintrifft und in Betrieb genommen werden kann.

„Unternehmen arbeiten häufig mit Serviceverträgen, die noch auf den Neuzustand von Hardware ausgerichtet sind, aber weder dem Zeitwert noch -zustand gerecht werden“, warnt Technogroup-Chef Dingeldein. Hardware-Hersteller halten nach einigen Jahren allerdings nur noch beschränkt Ersatzteile für ältere Generationen vor – ein Problem, wenn die digitale Leistungsfähigkeit an dieser Hardware hängt.

Mit seinem Serviceportfolio für alle Hersteller will der Drittwartungsanbieter schneller und flexibler reagieren und eine hardwaregerechte Lebensdauer der Komponenten in einem RZ gewährleisten. „Am ehesten trifft der Vergleich mit einem Auto-Pannendienst zu: Wir kommen zu jedem Server in kürzester Zeit, und sorgen für schnellste Problembehebung“, sagt Dingeldein. Hinzu komme die einfache Abwicklung für Unternehmen, bei dem ein einzelner Partner die komplette Wartung übernimmt. Das reduziere die Zahl der Serviceverträge und mache Budget frei für eine Weiterentwicklung des Rechenzentrums. „Neben der Instandhaltung ist eine angemessene Modernisierung wichtig, um auch mit den zukünftigen Ansprüchen der Digitalisierung Schritt halten zu können. Effizienz, Betriebssicherheit und Zukunftssicherheit sind die entscheidenden Aspekte in der Wartung und dem Betrieb von Data Centern“, so Dingeldein weiter.

Bildquelle: Technogroup

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