Supply-Chain-Software DC1 und Publishing-Lösung IP1 erneuert

Iptor kündigt Version 11 an

Der schwedische ERP-Hersteller Iptor (früher IBS) hat die Version 11 seiner Supply-Chain-Software DC1 und der Publishing-Lösung IP1 auf Basis des Frameworks Apério angekündigt, der seit Februar in der neuen Version 2 bereitsteht. Zielgruppe sind Unternehmen der Brancben Pharma, Technischer Großhandel und Verlagswesen, für die auch funktionale Verbesserungen eingebaut wurden.

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Aperio kann laut Hersteller Iptor, der nach eigenen Angaben 1.250 Kunden mit 4.000 Installationen in mehr als 40 Ländern bedient, „jede IBM-i-Infrastruktur öffnen“ und bietet sowohl Cloud-Integration als auch ein Entwicklungsstudio, um die Funktionen von ERP-Kernsystemen in einer vernetzten Welt nutzbar zu machen.

Version 11 der darauf aufbauenden Software-Produkte macht laut Hersteller die bisher nötigen Kompromisse zwischen einer echten Cloud-Lösung mit begrenzter Funktionstiefe und einer funktionsreichen „traditionellen“ Lösung mit wenig Cloud-Unterstützung überflüssig. Außerdem ersetzt das „Iptor Cockpit“ herkömmliche Menüs durch visuelle Abläufe und vereinfacht so die Systemnavigation.

„Aperīo Views“

Darüber hinaus verbessert das offene API-Framework Aperīo 2 die Konnektivität weiter, indem es über „Aperīo Views“ Flexibilität für Änderungen außerhalb des Produktkerns ebenso ermöglicht wie die bidirektionale Integration externer Dienste in die Bedienoberfläche. Dies vereinfacht das Hinzufügen spezifischer Änderungen für Kunden, ohne die Upgrade-Fähigkeit zu beeinträchtigen.

Version 11 bietet auch einfache Migrationspfade in die Cloud durch integrierte Konnektivität und KI-Funktionen. Dazu gehören eingebettete Konnektoren für IBM Watson Supply Chain Insight und den Iptor KI-Bot „Sara“. Ebenfalls neu sind mobile Webanwendungen und Erweiterungen der Mobilitäts-Suite in den Bereichen Lager, Kundendienst und CRM.

Iptor-Chefin Jayne Archbold verspricht mit DC1 Version 11 „eine schrittweise Änderung der Cloud- und KI-Funktionen“, die eine Cloud-Implementierung „mit allen Funktionen kombiniere, die unsere Kunden benötigen“. Weil Änderungen außerhalb des Kernprodukts möglich würden, entfalle bei Upgrades das Risiko, dass wesentliche Funktionen verloren gehen könnten.

Version 2 der Open-API-Plattform Aperio

Mit der offene Integrationsplattform „Aperio Version 2“ ist seit Februar nicht nur für Kunden der Iptor-Distribution und -Publishing-Software verfügbar, sondern wird auch für Nicht-Iptor-Kunden mit IBM-Technologie-Stacks. Die offene Architektur den Entwicklungs-Frameworks besteht aus drei Schichten:

  1. Das Back-End, das Methoden und API-Lebenszyklus-Management hostet
  2. Eine Middleware, die Verbindungspooling, Sicherheit/Authentifizierung, Protokollierung und Verbindungsüberwachung verwaltet
  3. Das Front-End für das HTML 5-Rendering.

Zu den erweiterten Komponenten gehören eine grafische Signatur, eine Bank-ID zur Unterstützung der Dokumenten- und Transaktionssignatur, Web-Push-Benachrichtigungen zum Abonnieren und Anzeigen asynchroner Nachrichten aus der Back-End-Anwendung, ein Formularsteuerelement zum Erstellen von E-Mail-Nachrichten und eine Komponente zum Verwalten von Kalenderereignissen.

Evry, einer der führenden IT-Dienstleister in den nordischen Ländern mit mehr als 10.000 Kunden, hat kürzlich beschlossen, Aperio für seine Integrations- und Konnektivitäts-Roadmap beim ERP-System Trygg/2000 für den Bau- und Eisenwarenhandel zu verwenden und mobile Webanwendungen mit dem Aperio Mobile Development Studio zu entwickeln.

Christopher Catterfeld, Marketing-Chef bei Iptor, sieht in jedem global aktiven Unternehmen mit IBM-i-Stack einen potentiellen Kunden für Aperio, um damit die umfangreichen Back-End-Funktionen von dessen ERP-System allgemein nutzbar zu machen. „Unsere Marktanalyse und Kunden-Feedbacks zeigen, dass in Bezug auf Flexibilität, Integration und Konnektivität nichts Vergleichbares wie Aperio verfügbar ist“, sagte Catterfeld. „Dies bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre ERP-Systeme in der Cloud-Welt besser nutzbar zu machen.“ In Deutschland ist der schwedische ERP-Hersteller über die Tochter Iptor Supply Chain Systems Germany GmbH am Hamburger Millerntorplatz vertreten.

 

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