Wolfgang Greulich, Geschäftsführer WS Datenservice
Trotzdem und gerade deshalb gilt es den Blick in die Zukunft zu richten. Wir, die Community der Endanwender und Partner, benötigen Nachwuchs für die Systeme, haben hier ein echtes, massives Generationenproblem. Die Community benötigt aber auch Softwarehersteller, die beherzt und top geskillt Anwendungen für das System weiter- oder gar neuentwickeln. Zu viel Geld wurde hier in den 30 Jahren investiert, um dann Sackgassen aufzuzeigen.
Leider erscheint zu oft der Weg in die Microsoft-Welt einfacher und günstiger – und wird deshalb beschritten. Dabei gibt es genügend anderslautende Analysen, und dies nicht nur vom Hersteller IBM. Häufig haben betreuende Partner den Anwendern gesagt, das System wird quasi aussterben.
Nun ja, es ist eher so, dass sich da seit Power 5 die Skills verflüchtigen. Das System ist lebendig wie eh und je, erfreut sich bester Konstitution und Gesundheit. Dies muss zu den Entscheidern getragen werden.
Und ja, wir benötigen Businesspartner, die sagen, dieses System hat Zukunft, eben weil es 30 Jahre lang alle erfolgreich in die Zukunft getragen hat. Hier gilt es schon, auch aus den Fehlern der Vergangenheit etwas zu lernen. Zudem wir uns dann ja neben all diesen Dingen auch um Themen wie Digitalisierung, KI und IoT kümmern sollten, bei denen IBM ja unter anderem mit Power AI und Watson hervorragende Antworten auf der Power-Plattform liefert.
Und da geht es nicht nur um die Zukunft von IBM i, da reden wir globaler gesehen schon von der Zukunft unseres Wirtschaftsstandortes Deutschland. Packen wir's an!