Der Hamburger Gabelstapleranbieter Still hat sich bereits für eine JITS-basierte Lösung entschieden, mit der pro Stunde bis zu 2,4 Mio. Datensätze verarbeitet und entsprechende Transaktionen durchgeführt werden können.
„Aktuell erwirtschaften Maschinenbauer rund ein Fünftel ihres Umsatzes mit Wartungsaufträgen– wobei vor allem die großen Unternehmen vom Servicegeschäft profitieren “, sagt Akquinet-Geschäftsführer Martin Weber. „Um auch kleineren Maschinenbauern die Tür zum Servicegeschäft zu öffnen, haben wir unsere IT-Lösung JITS auch in die Cloud gebracht.“
Mit JITS verspricht Weber eine „zustandsorientierte Wartung“, die über modernste Sensorik die verschleißbezogenen Maschinenzustände ermittelt. Da Sensoren immer kleiner und günstiger werden, lohnt sich deren Einsatz für die automatische Messung relevanter Kenngrößen. Inspektionen durch Servicepersonal lassen sich so reduzieren oder ganz vermeiden. Mittels zentraler Steuerung und Ferndiagnose ist JITS weltweit einsetzbar und sorgt dafür, dass Maschinen nur noch dann gewartet werden müssen, wenn es notwendig ist.
Der Gabelstapleranbieter Still in Hamburg hat sich bereits für eine JITS-basierte Lösung entschieden, mit der pro Stunde bis zu 2,4 Mio. Datensätze verarbeitet und entsprechende Transaktionen durchführt werden. „Hochgerechnet bedeutet dies, dass Still für Wartung und Instandhaltung Datenmengen im Bereich von einigen Terabyte analysieren und auswerten muss – Tendenz steigend“, so Weber.
Wartung und Instandhaltung werden dank JITS mittels Ferndiagnose webbasiert gesteuert. Anhand statistischer Daten vorheriger Wartungen und in Kombination mit Heuristiken und Mustererkennungsalgorithmen werden zudem Regeln definiert, mit denen Verschleißteile immer genau dann ausgetauscht werden, wenn ihr Ausfall droht.
Bildquelle: Still GmbH