ERP-Hersteller Iptor erweitert sein Software-Angebot

KI-basierter Chatbot Sara

Anfang Dezember hat das in der AS/400-Welt verwurzelte schwedische Softwarehaus Iptor Supply Chain Systems (früher als IBS bekannt) seinen KI-Chatbots „Sara“ offiziell gestartet. Iptor bedient nach eigenen Angaben 1.250 Kunden mit 4.000 Installationen in mehr als 40 Ländern und erweitert mit Sara seine Supply-Chain-Software DC1 und die Publishing-Lösung IP1.

Der neue KI-Chatbot Sara

Der neue Chatbot Sara ist vor allem für den Kundensupport bei Serviceunternehmen konzipiert worden.

Sara verspricht den Kunden laut Marketing-Manager Christopher Catterfeld in Echtzeit „detaillierte, auf Big Data basierende Einblicke“ in ihre ERP-Plattformen; der neue Chatbot eigne sich vor allem für den Kundensupport bei Serviceunternehmen. Der Start von Sara markiere den Übergang zu einem „Zero UI“- und Micro-Services-Ansatz sowie zu Konversationsschnittstellen, die von Sprache und Chats gesteuert werden.

Catterfeld erwartet, dass Chatbots herkömmlichere mobile oder grafische Benutzeroberflächen (GUIs) ersetzen. Um dies zu ermöglichen, werden in den neuen Bot sowohl die IBM-Technologie Watson Assistant als auch Googles Assistant integriert. Sara kann mit Watson Assistant sowohl in der Cloud als auch vor Ort im RZ ausgeführt werden.

Kundenzufriedenheit steigern, Personalkosten senken

Der Chatbot kann laut Catterfeld nicht nur die Kundenzufriedenheit steigern, sondern auch die Personalkosten senken. Sara sei über die Konnektivitäts-Middleware „Aperio“ in Echtzeit in die ERP-Plattformen Iptor DC1 und IP1 integriert und könne über ein Framework an das Branding eines Kunden und dann auch an die Anforderungen seiner Benutzer angepasst werden. Außerdem könne Sara auch weiterentwickelt werden, beispielsweise um die Möglichkeit, zusätzliche Watson-Services wie „Tone Analyzer“ hinzuzufügen, um die Stimmung eines Endbenutzers zu analysieren und auf dieser Grundlage zu reagieren.

Die Middleware Aperio kann laut Hersteller „jede IBM-i-Infrastruktur öffnen“ und bietet sowohl Cloud-Integration als auch ein Entwicklungsstudio, um die Funktionen von ERP-Kernsystemen in einer vernetzten Welt nutzbar zu machen.

Bildquelle: Iptor

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