Standardisierte Dokumentenaufbereitung im digitalen Posteingang

KI im Input-Management

Inwiefern ist die elektronische Posteingangsverarbeitung der Treiber für „Künstliche Intelligenz“ (KI) in der Kundenkommunikation? Mit dieser Frage beschäftigt sich eine aktuelle Vertriebs- und Marketingkampagne der Compart AG.

Bildquelle: Compart AG

Compart, ein Böblinger Anbieter von Multi-Channel-Lösungen für das Dokumentenmanagement, will in der aktuellen Kampagne die Chancen einer standardisierten Dokumentenaufbereitung aufzeigen und erläutern, warum es im Input-Management von heute nicht mehr ausreicht, Dokumente „nur“ entgegenzunehmen und an den zuständigen Sachbearbeiter weiterzuleiten.

Vielmehr geht es darum, den Content von Beginn an möglichst komplett zu erhalten und daraus konsistente Daten zu extrahieren – sind diese doch die Grundlage für eine durchgängige, intelligente Automatisierung in der Inbound-Kommunikation auf der Basis von KI. Dabei ist vor allem auch der Umstand interessant, dass Compart auch die IBM-Druckerdatenströme AFP und IPDS unterstützt. Das heißt, dass auch das Power-System i in solche Lösungen eingebunden werden kann.

Der Docbridge Conversion Hub

Dreh- und Angelpunkt der Compart-Strategie ist dabei der Docbridge Conversion Hub als zentrale Konvertierungsinstanz für Dokumente jeden Formates. Der Hub schafft die Grundlage für KI-Lösungen, die jeden Input, unabhängig von Format, Struktur und Eingangskanal, analysieren und in barrierefreie, regelkonforme und durchsuchbare Dokumente umwandeln kann.

Gleichzeitig werden dabei die notwendigen Daten ausgelesen und den nachgelagerten Prozessen zur Verfügung gestellt. Diese Plattform schafft damit die Voraussetzungen dafür, dass KI im Input-, aber auch im Output-Management überhaupt möglich wird. Einer der wichtigsten Vorzüge des Conversion Hubs ist dabei laut Pressesprecher Carsten Lüdtge „die nahezu unbegrenzte Formatvielfalt: Es gibt praktisch keinen Dokumententyp, der nicht [...& verarbeitet werden kann.“ Auch Nachrichten aus Messenger-Diensten sowie Bilder, E-Mails und ihre Anhänge sowie Inhalte aus sehr proprietären Dateien lassen sich so laut Lüdtge „standardisiert aufbereiten“.

Kernstück der Plattform ist eine Art „Dispatcher“, der jede ankommende Nachricht (E-Mail, Fax, SMS, Messenger-Dienst, Brief/Papier) analysiert und automatisch über die für das jeweilige Dokument optimale Konvertierungsstrecke (In welches Format soll konvertiert werden? Wie hat die Weiterverarbeitung zu erfolgen?) entscheidet. Eine OCR-Funktion lerlaubt auch das Extrahieren von Inhalten und Metadaten – und bietet die Möglichkeit zu frei konfigurierbaren Integration von Drittanwendungen.

Die neue Lösung soll ab Herbst allgemein erhältlich werden; sie soll am 7. und 8. November in Sindelfingen auf dem diesjährigen Comparting, dem Fachkongress des Böblinger Softwarehauses für die Omnichannel-Kundenkommunikation, einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden. Die Produktfamilie Docbridge, die von Compart konzipiert, entwickelt und betreut wird, untestützt alle Bereiche der Dokumentenerstellung, -bearbeitung (Konvertierung, Modifizierung, Indizierung, Bündeln) und -ausgabe (Versand, Archivierung) inklusive Qualitätsprüfung für alle physikalischen und digitalen Kanäle. Die Lösungen unterstützen sowohl die hochvolumige Batch- als auch die transaktionale Einzelverarbeitung. Die Software ist bei mehr als 1.400 Kunden in rund 50 Ländern aus unterschiedlichen Branchen im Einsatz.

Compart goes Rest API

Ab sofort ist auch das Produkt Docbridge Pilot 3.8 verfügbar, die neue Version der Output-Management-Software für eine kostenoptimierte Omnichannel-Kundenkommunikation. Wichtigste Neuerung des aktuellen Releases ist eine offene Programmierschnittstelle (Anwendungs-Programm-Interface, API) auf der Basis der Rest-Technologie („Representational State Transfer“), die eine bessere Integration in die vorhandenen Strukturen des Dokumenten- und Output-Management beim Kunden ermöglicht.

Ohne aufwändiges Scripting lassen sich damit über URLs, wie sie aus der Internetwelt bekannt sind, Funktionen und Daten abrufen (zum Beispiel Statusinformationen zu bestimmten Jobs) – unabhängig davon, in welche Gesamtarchitektur des Dokumenten- und Output-Managements die Compart-Lösung beim Unternehmen eingebettet ist. Kunden können diese Informationen anderen Anwendungen zur Verfügung stellen, Dokumente an Docbridge Pilot übergeben oder dessen Funktionen aus anderen Anwendungen heraus steuern.

Bildquelle: Compart AG

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