Common-Arbeitskreis trifft sich mit All for One Steeb

Konstruktive Gespräche über DCW

Kurz nach dem Vollzug des Kaufs der SAP-Tochter Steeb durch die All for One Midmarket AG traf sich der Common-Arbeitskreis DCW mit dem Topmanagement des neuen Steeb-Eigentümers, um die Situation der DCW-Kunden und mögliche Auswirkungen der Übernahme zu sondieren.

Lars Landwehrkamp, All for One Steeb

Lars Landwehrkamp, CEO der neuformierten All for One Steeb: Will den Status Quo für die DCW-Anwender zumindest beibehalten

„Das Gespräch wurde von beiden Seiten sehr offen, konstruktiv und deutlich geführt und verlief in einem sehr guten Gesprächsklima“, informierte jetzt Ingo Junker, der Leiter des DCW-Arbeitskreises die Common-Mitglieder. Das klingt beruhigend, können doch die neuen Steeb-Eigentümer durchaus Einfluss auf die Wartung und Entwicklung der DCW-Software nehmen.

Das Gespräch fand bereits vergangene Woche, am 7. Dezember, in Lahnstein statt. Teilnehmer waren neben Junker drei weitere Common-Vertreter sowie von Seite des jetzt All for One Steeb genannten Unternehmens die vier Topmanager Lars Landwehrkamp (CEO), Gerd Scheuerer, Andreas Naunin und DCW-Bereichsleiter Dr. Oswald Walter. Junker stellt fest, „dass von der Seite der All for One Steeb großes Interesse und Bemühungen bestehen, den Status Quo für die DCW-Anwender zumindest beizubehalten.“

Es wurden laut Junker sogar Ideen besprochen, die zu Verbesserungen führen könnten. Aber es seien auch vertragliche Rahmenbedingungen identifiziert worden, die dazu führen könnten, dass die durchaus positiven Absichten nur in einem für die DCW-Anwender inakzeptablen Zeitraum umgesetzt werden.

Hier sieht Junker nun wieder die SAP AG als ehemalige Steeb-Eigentümerin im Boot, „mit der wir gemeinsam diese Punkte diskutieren müssen und darauf drängen werden, für uns akzeptable Lösungen verbindlich zu vereinbaren.“ Und zwar so schnell wie möglich. Junker hofft, dass auch von Seiten der SAP die Bereitschaft besteht, „unseren berechtigten Interessen entgegen zu kommen, damit wir nicht wieder durch den Verkauf Nachteile erleiden und über andere Alternativen nachdenken müssen.“

www.common-d.de

www.sap.de

www.steeb.de

www.all-for-one.com

Bildquelle: All for One Steeb

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