Mehr Umsatz mit Hardware-Wartung und Managed-Services

K&P: Digitalisierung als Zukunftschance

Die Wiesbadener K&P Computer Service- und Vertriebs-GmbH meldet für 2018 eine Gewinnsteigerung um 17,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr, ohne allerdings absolute Zahlen zu nennen. Zur Umsatzentwicklung wurde fast nichts gesagt; 2017 wurde ein Umsatzwachstum in allen drei Geschäftsbereichen – IT-Wartung, IT-Projekte und Managed-Services – auf 29,9 Mio. Euro verbucht.

Bildquelle: Dirk Beichert/K&P Computer

Karl-Peter Münkel ist Geschäftsführer der K&P Computer Service- und Vertriebs-GmbH.

K&P Computer hat sich seit der Gründung 1985 auf IT-Dienstleistungen für mittelständische Unternehmen spezialisiert. Heute werden mit 150 Mitarbeitern bei mehr als 3.000 Kunden in Deutschland und in angrenzenden Ländern kleine und mittlere IT- Landschaften ebenso betreut wie komplexe Rechenzentren. Zu diesen Kunden zählen z.B. Alltours, Ehrmann, Intersport, Phoenix Contact, Tengelmann, Warsteiner und die Michael Weinig AG.

2016 war mit der auch damals schon rund 150 Köpfe starken Belegschaft ein Umsatzplus um knapp 3 Prozent auf 25 Mio. Euro erreicht worden. Zur Umsatzentwicklung 2018 sagt Karl-Peter Münkel, Geschäftsführer von K&P Computer, diesmal nur soviel: Im Geschäftsbereich Hardware-Wartung sei der Umsatz um 12,4 Prozent gestiegen, im Segment Managed-Services sogar um rund 25 Prozent. Grund sei der weiterhin steigende Nachfrage nach herstellerübergreifenden IT-Services, die mehr sind als nur reine Standard-Wartung. Hierzu zählen u. a. Support und Wartung für Hardware- und Software, Beratung zu IT-Systemen, bedarfsgerechte Unterstützung für den RZ-Betrieb sowie Lösungen für Datensicherung, Hochverfügbarkeit und Virtualisierung.

Mehr als nur Standard-Wartung

„Wer in der IT-Branche langfristig erfolgreich sein will, muss aktuelle Entwicklungen und deren Zukunftspotenziale richtig einschätzen können“, sagt Münkel. „Für uns als IT-Systemhaus bildet dies die Grundlage, um Unternehmen in die Lage zu versetzen, Veränderungen schnell und in adäquater Weise aufzugreifen. Ich betrachte es als eine unserer Hauptaufgaben, unseren Kunden IT-strategische Chancen aufzuzeigen – und ihnen mit unserem ganzheitlichen Service-Ansatz dabei zu helfen, diese gewinnbringend zu nutzen.“

Gefragt sind laut Münkel vollumfängliche RZ-Leistungen aus einer Hand inklusive präventiver Maßnahmen, wie etwa individuelle Beratung zu notwendigen Firmware- bzw. Microcode-Updates. Diese Updates biete K&P Computer exklusiv auch ohne Umwege über den Hersteller an. Mit dem hauseigenem RZ decke man die komplette Wertschöpfungskette einer funktionierenden IT-Infrastruktur ab – von Cloud bis Security und von der Beratung bis zur Wartung. Mit dem direkten Draht zu einem breiten Herstellernetzwerk verringere man den Kommunikationsaufwand für die Kunden (ein Ansprechpartner für alle Themen) und senke darüber hinaus auch die Kosten.

Impulsgeber für Innovationen

Im Zuge der Digitalisierung ist der IT-Chef mehr denn je gefragt, Innovationsmöglichkeiten zu identifizieren und die sich ergebenden Chancen auch zu realisieren. Deshalb hat Münkel nicht nur seine Service-Organisation auf Digitalisierungsprojekte vorbereitet, sondern auch diverse strategische Partnerschaften geschlossen, so etwa mit Logicalis, einem der digitalen Wegbereiter. Folgerichtig stand die K&P Hausmesse, die erstmals im September 2018 stattfand, unter dem Motto „Zukunftschance Digitalisierung“.

Um überhaupt in die Rolle eines strategischen IT-Partner für die Kunden schlüpfen zu können, braucht K&P laut Münkel vor allem eines: hervorragend ausgebildetes und motiviertes Fachpersonal. Er legt daher Wert darauf, Nachwuchskräfte sowie berufserfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu fördern. Für Berufseinsteiger bietet das IT-Systemhaus verschiedene Ausbildungswege an, wie etwa zum Fachinformatiker Systemintegration oder zur IT- Systemkauffrau. Weitere Optionen sind ein duales Bachelor-Studium Wirtschaftsinformatik in Kooperation mit der Fachhochschule Mainz und das Werkstudium zum Sammeln erster Berufserfahrungen.

Erfolgsfaktor Personal

Auch Berufserfahrene haben bei K&P Computer diverse Möglichkeiten, sich stetig und den persönlichen Interessen entsprechend weiterzubilden. Das Konzept, die Mitarbeiter beim Erreichen ihrer Karriereziele zu unterstützen, geht auf: 88 Prozent der Managementpositionen bei K&P – von der Teamleitung bis zur Geschäftsführung – wurden nicht von außen besetzt. Vielmehr haben sich Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen über interne Wege in die Führungspositionen entwickelt.

Neben der Zentrale in Wiesbaden unterhält K&P Computer Niederlassungen in Berlin, Düsseldorf, Hannover, München und Stuttgart sowie Servicestützpunkte an zwanzig weiteren Standorten in Deutschland. Im Jahr 2005 wurde darüber hinaus die rechtlich eigenständige K&P Computer Service- und Vertriebs-GmbH in Österreich gegründet. In Deutschland ist das Systemhaus u. a. Partner von: Cisco, Dell, Fujitsu, HPE, IBM, Lenovo, Microsoft, Netapp, Sophos, Veeam und Vmware.

Bildquelle: Dirk Beichert/K&P Computer

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